Der FC Bayern München hat sich in diesem Sommer offenbar intensiv um Rodri bemüht – doch der spanische Weltmeister will unbedingt zu Real Madrid. Wie die spanische Zeitung „AS“ berichtet, gehörte der deutsche Rekordmeister zu den Vereinen, die einen Transfer des Mittelfeldstrategen von Manchester City ernsthaft prüften. Die Münchner sahen in Rodri die ideale Verstärkung für ihre Zentrale, doch eine realistische Chance auf eine Einigung bestand offenbar nie.
Rodri soll frühzeitig klargestellt haben, dass für ihn ausschließlich Real Madrid infrage kommt.
Damit konnten weder der FC Bayern noch Paris Saint-Germain oder der FC Barcelona den 30-Jährigen von einem anderen Karriereschritt überzeugen. Nach Angaben von „AS“ laufen die Verhandlungen zwischen Manchester City und Real Madrid weiterhin auf Hochtouren. Der größte Streitpunkt bleibt die Ablösesumme.
Während City rund 75 Millionen Euro fordert, möchte Real Madrid den Transfer für etwa 60 Millionen Euro abschließen. Da Rodris Vertrag im Sommer 2027 ausläuft und der Spieler selbst einen Wechsel nach Madrid anstrebt, hoffen die Königlichen auf eine Reduzierung der Forderungen.
Auch der FC Barcelona soll sich nach der Verletzung von Frenkie de Jong bei City nach Rodri erkundigt haben. Die Katalanen rechnen jedoch selbst nur mit geringen Erfolgschancen, da der Spanier ausschließlich zu Real Madrid wechseln möchte. Für den FC Bayern wäre ein Transfer ohnehin nur dann realistisch gewesen, wenn Rodri einem Wechsel nach München offen gegenübergestanden hätte.
Da dies offenbar nie der Fall war, verlief das Interesse der Münchner letztlich im Sande. Die Verantwortlichen an der Säbener Straße müssen sich also nach anderen Optionen umsehen.
Währenddessen sorgt die Zukunft von Vinícius Junior weiterhin für großes Aufsehen auf dem Transfermarkt. Die Vertragsgespräche zwischen dem brasilianischen Superstar und Real Madrid befinden sich offenbar an einem entscheidenden Punkt. Nach Informationen von ESPN ist für Mittwoch ein wichtiges Treffen zwischen der Vereinsführung und Vinícius angesetzt.
Der aktuelle Vertrag des Offensivspielers läuft noch bis zum Sommer 2027. Real Madrid möchte den Brasilianer langfristig halten, ist laut dem Bericht jedoch nicht bereit, das letzte Vertragsangebot nachzubessern.
Die Königlichen bieten dem 26-Jährigen derzeit ein Jahresgehalt von 22 Millionen Euro. Vinícius fordert jedoch rund 30 Millionen Euro pro Saison. Sollten die Gespräche scheitern, könnte ein Verkauf bereits in diesem Sommer zu einer realistischen Option werden.
Dem Bericht zufolge befürworten inzwischen auch einflussreiche Entscheidungsträger innerhalb des Vereins einen Transfer, falls keine Einigung erzielt wird. Besonders der FC Arsenal beobachtet die Situation aufmerksam. Laut ESPN herrscht bei den Gunners Optimismus, dass ein Wechsel möglich werden könnte.
Der englische Meister soll bereit sein, rund 150 Millionen Euro für Vinícius zu investieren. Außerdem soll Trainer Mikel Arteta bereits persönlichen Kontakt mit dem Brasilianer aufgenommen haben, um ihn von einem Wechsel nach London zu überzeugen. Sollte Real Madrid tatsächlich zum Verkauf bereit sein, droht ein Wettbieten mit weiteren Topklubs.
Für Vinícius selbst dürfte die sportliche Perspektive ebenso entscheidend sein wie das Gehalt. In Madrid genießt er höchstes Ansehen, doch die jüngsten Vertragsverhandlungen haben offenbar tiefe Risse hinterlassen.
Parallel dazu gibt es brisante Entwicklungen bei Borussia Dortmund. Marcel Sabitzer wurde in den vergangenen Tagen überraschend mit einem Wechsel zum italienischen Erstligisten FC Bologna in Verbindung gebracht. Nach aktuellen Berichten erscheint ein Transfer dorthin jedoch wenig wahrscheinlich.
Laut „Bild“ kann sich der österreichische Nationalspieler einen Wechsel nach Bologna derzeit nicht vorstellen. Einen Abschied von Borussia Dortmund schließt Sabitzer allerdings grundsätzlich nicht aus – vorausgesetzt, ein Verein aus der Champions League oder ein finanziell attraktiver Klub aus Saudi-Arabien meldet konkretes Interesse.
Obwohl sein Vertrag noch bis 2027 läuft, könnte Dortmund bei einem entsprechend hohen Angebot über einen Verkauf nachdenken. Wie die „Ruhr Nachrichten“ berichten, plant der BVB zwar grundsätzlich mit Sabitzer bis in das letzte Vertragsjahr, würde seine Haltung jedoch bei einem lukrativen Angebot überdenken. Der 31-Jährige soll in der kommenden Saison eine wichtige Rolle im Mittelfeld der Dortmunder spielen, doch die sportliche Leitung kennt die wirtschaftlichen Zwänge.
Ein ablösefreier Abgang im Sommer 2027 wäre für den BVB die schlechteste Variante – entsprechend groß ist der Druck, frühzeitig zu handeln.
Felix Nmecha gilt unterdessen als Wunschkandidat von Newcastle United, falls Bruno Guimarães den Verein in Richtung FC Arsenal verlassen sollte. Das berichtet der „Telegraph“. Borussia Dortmund soll allerdings nicht bereit sein, über einen Verkauf des deutschen Nationalspielers für weniger als 120 Millionen Euro zu verhandeln.
Newcastle kennt diese Forderung und weiß um die schwierigen Voraussetzungen für einen möglichen Transfer. Nmecha konnte seinen Marktwert zuletzt mit starken Leistungen bei der Weltmeisterschaft 2026 weiter steigern – trotz des frühen Ausscheidens der deutschen Nationalmannschaft.
Der 27-Jährige hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Spieler im Dortmunder Mittelfeld entwickelt. Sollte Newcastle tatsächlich ernst machen, stünde der BVB vor einer schwierigen Entscheidung. Ein Verkauf für 120 Millionen Euro würde enorme finanzielle Spielräume eröffnen, gleichzeitig verlöre der Klub einen Leistungsträger.
Die Dortmunder Verantwortlichen dürften daher genau beobachten, wie sich die Personalie Guimarães entwickelt. Sollte der Brasilianer tatsächlich zu Arsenal wechseln, könnte Nmecha als Ersatz auf der Insel landen und Newcastle für eine Rekordablöse verstärken.
Der FC Schalke 04 steht offenbar kurz vor der Verpflichtung von Junior Dina Ebimbe. Der Bundesligist hat sich nach übereinstimmenden Berichten mit Eintracht Frankfurt auf einen Transfer des Franzosen geeinigt. Wie die „Bild“ berichtet, bot Schalke eine fixe Ablösesumme von 700.
000 Euro sowie Erfolgszahlungen von bis zu 600. 000 Euro. Offiziell wurden die Vertragsdetails zwar nicht bestätigt, fest steht jedoch, dass die garantierte Ablöse deutlich unter einer Million Euro liegen soll.
Mit dem Spieler selbst hatte sich Schalke bereits vor einigen Wochen auf die persönlichen Vertragsbedingungen verständigt.
Nach Informationen von Sky wird der Rechtsfuß einen Vertrag bis 2028 unterschreiben, der eine Option auf eine Verlängerung um ein weiteres Jahr beinhaltet. Berichten zufolge drängte Dina Ebimbe selbst auf einen Wechsel nach Gelsenkirchen, weshalb Eintracht Frankfurt seinem Wechselwunsch schließlich nachkam. Damit steht Schalke kurz davor, einen weiteren wichtigen Sommertransfer erfolgreich abzuschließen.
Für die Königsblauen ist die Verpflichtung des flexibel einsetzbaren Offensivspielers ein klares Signal im Kampf um den Wiederaufstieg in die Bundesliga.
Der FC Everton arbeitet derweil weiterhin an einer Verstärkung für die rechte Abwehrseite und hat Ridle Baku als möglichen Alternativkandidaten ins Auge gefasst. Wie „The Athletic“ berichtet, bleibt der kanadische Nationalspieler Alistair Johnston von Celtic Glasgow zwar die Wunschlösung der Toffees, doch die schwierigen Verhandlungen mit dem schottischen Meister haben Everton dazu veranlasst, weitere Optionen zu prüfen. Dabei zählt Leipzig-Profi Baku zu den aussichtsreichsten Kandidaten.
Der 28-Jährige steht bei RB Leipzig noch bis 2027 unter Vertrag.
Zudem enthält sein Arbeitspapier eine Klausel, die bei einer bestimmten Anzahl von Einsätzen automatisch eine Verlängerung um ein weiteres Jahr ermöglicht. Baku wechselte Anfang 2025 für lediglich 4,5 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg nach Leipzig. Sollte er beim Bundesligisten bleiben, dürfte er unter Martin Demichelis mit Benjamin Henrichs um einen Stammplatz auf der rechten Abwehrseite konkurrieren.
Obwohl Johnston weiterhin Evertons oberste Priorität ist, könnte Baku aufgrund der stockenden Gespräche mit Celtic schon bald zu einer ernsthaften Alternative werden – die Entscheidung könnte bereits in den kommenden Tagen fallen.
Bei Real Madrid laufen die Planungen für weitere Personalentscheidungen derweil auf Hochtouren. Nachdem der Klub bereits mehrere Talente verliehen hat, könnte nun auch Franco Mastantuono den Verein vorübergehend verlassen. Der FC Fulham verpflichtete bereits die beiden Real-Talente Gonzalo García und César Palacios.
Auch Ex-Real-Jugendtrainer Álvaro Arbeloa hätte Mastantuono gerne nach London geholt. Doch dieses Szenario scheint inzwischen vom Tisch zu sein. Wie Transferexperte Fabrizio Romano berichtet, gilt inzwischen die AC Florenz als aussichtsreichster Kandidat für eine Verpflichtung des argentinischen Rechtsaußen.
Real Madrid befindet sich bereits in Gesprächen mit dem italienischen Klub über eine Leihe. Im Mittelpunkt der Verhandlungen steht vor allem die Aufteilung des Spielergehalts. Mastantuono war vor einem Jahr für 45 Millionen Euro von River Plate zu den Königlichen gewechselt.
Zwar hätte der Argentinier gerne auf Leihbasis nach Buenos Aires zurückkehren wollen, doch Real Madrid erlaubt derzeit ausschließlich Leihgeschäfte innerhalb Europas. Eine Kaufoption wird dabei nicht Bestandteil der Vereinbarung sein, da die Madrilenen den 18-Jährigen weiterhin als wichtigen Baustein ihrer langfristigen Zukunftsplanung ansehen.
Ajax Amsterdam hat derweil die Verpflichtung von Marc-André ter Stegen offiziell bekannt gegeben. Der deutsche Nationaltorhüter wechselt vom FC Barcelona auf Leihbasis bis zum Sommer 2027 in die Eredivisie. Der Abschied des 34-Jährigen galt bei Barça als oberste Priorität von Sportdirektor Deco, nachdem ter Stegen in den sportlichen Planungen von Trainer Hansi Flick keine Rolle mehr spielte.
Zudem wollte der katalanische Klub seine hohe Gehaltsstruktur entlasten. Um den Wechsel zu ermöglichen, musste Barcelona erhebliche finanzielle Zugeständnisse machen.
Ajax übernimmt lediglich rund zehn Prozent des Jahresgehalts von ter Stegen, das auf etwa 15 Millionen Euro geschätzt wird. Den überwiegenden Teil der Gehaltskosten trägt weiterhin der FC Barcelona. Die Leihvereinbarung enthält keine Kaufoption, sodass der Torhüter nach Ablauf der Leihe grundsätzlich zu den Katalanen zurückkehren wird.
Auch die sportliche Perspektive spielte eine entscheidende Rolle für den Wechsel. Mit Jordi Cruijff als Sportdirektor und Michel Sanchez als Cheftrainer fand ter Stegen in Amsterdam ein vertrautes Umfeld – Sanchez hatte den deutschen Keeper bereits während seiner früheren Station bei Girona betreut.
Das Transferfenster bleibt also in Bewegung. Während der FC Bayern bei Rodri das Nachsehen hatte, richtet sich der Blick an der Säbener Straße bereits auf andere Kandidaten für das zentrale Mittelfeld. Die Verantwortlichen um Sportvorstand Max Eberl müssen schnellstmöglich reagieren, um den Kader für die kommende Saison optimal aufzustellen.
Die Konkurrenz schläft nicht: Neben Arsenal und Newcastle warten zahlreiche europäische Topklubs auf ihre Chance. Die kommenden Tage könnten richtungsweisend werden – sowohl für die Bundesliga als auch für die internationalen Topligen.



