Nächste BVB-Personalie: Geht der vielversprechende Kaba auf Leihbasis nach Nijmegen? Und was wird aus dem talentierten Silva? Spekulationen um seinen Wechsel zu spanischen Klubs, während Bayern München an Eberls Vertragsverlängerung feilt – spannende Zeiten für die beiden Traditionsvereine!

Nächste BVB-Personalie: Geht der vielversprechende Kaba auf Leihbasis nach Nijmegen? Und was wird aus dem talentierten Silva? Spekulationen um seinen Wechsel zu spanischen Klubs, während Bayern München an Eberls Vertragsverlängerung feilt – spannende Zeiten für die beiden Traditionsvereine!

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Borussia Dortmund steht unmittelbar vor der nächsten Personalentscheidung: Der 20-jährige Linksverteidiger Alogera Kaba wird den Verein aller Voraussicht nach verlassen. Der Youngster, dessen Abschied sich bereits in den vergangenen Transferfenstern abzeichnete, soll auf Leihbasis zu NEC Nijmegen in die Niederlande wechseln. Die Eredivisie-Mannschaft kämpft derzeit in den Playoffs um den Einzug in die Champions League, was für Kaba eine sportlich reizvolle Perspektive darstellt.

Nach Informationen der Ruhrnachrichten handelt es sich zunächst um eine Leihe ohne Kaufoption. Allerdings bleibt abzuwarten, ob sich diese Klausel im Laufe der Verhandlungen noch ändert. Sollte sich der Spieler in Nijmegen stark entwickeln, könnte eine Rückkehr zum BVB oder eine feste Übernahme durch den niederländischen Klub durchaus denkbar sein.

Kabas Vertrag bei Borussia Dortmund läuft noch bis 2028, was dem Verein eine langfristige Planung ermöglicht.

Ein Blick auf den Kader von NEC Nijmegen zeigt, dass dort kein Spieler klar als Linksverteidiger ausgewiesen ist. Dies könnte Kaba hervorragende Chancen auf einen Stammplatz bieten. Der 20-Jährige ist flexibel einsetzbar: Er kann sowohl als klassischer Linksverteidiger, als Schienenspieler oder auch offensiv auf der linken Außenbahn agieren.

Die BVB-Verantwortlichen haben zudem angekündigt, künftig stärker darauf zu achten, dass Leihspieler in Umgebungen kommen, die ihre bestmögliche Entwicklung fördern.

Interessant ist auch die Personalie Emre Mor, der bei Nijmegen unter Vertrag steht. Der einstige BVB-Hoffnungsträger, der einst als türkischer Messi gefeiert wurde, ist inzwischen 28 Jahre alt und weist einen Marktwert von lediglich 500. 000 Euro auf.

Mor war im Sommer ablösefrei von Fenerbahçe gekommen und spielt nun in den Niederlanden. Sein Werdegang zeigt, wie schnell sich Karrieren im Profifußball entwickeln können.

Während Kaba also vor einem Wechsel steht, gibt es auch um Fabio Silva weiterhin Spekulationen. Der Stürmer wurde bereits in der vergangenen Transferperiode mit einem Abgang in Verbindung gebracht. Allerdings liegen aus Deutschland bislang keine konkreten Berichte vor.

Der italienische Transferexperte Rudy Galetti bringt spanische Interessenten ins Spiel: Villarreal, Deportivo La Coruña und Real Sociedad sollen sich nach Silva erkundigt haben.

Bei Real Sociedad soll man sich bereits aktuelle Informationen eingeholt haben und angeblich in Verhandlungen treten wollen. Es werde geprüft, welche Bedingungen Borussia Dortmund für einen Transfer stellen würde. Aus meiner Sicht wird Fabio Silva jedoch beim BVB bleiben.

Die Dortmunder haben mit Serhou Guirassy einen starken Stürmer, aber dahinter gibt es keinen adäquaten Backup. Silva könnte in der kommenden Saison eine wichtige Rolle als Ergänzungsspieler einnehmen.

In der Vorbereitung hat der Portugiese einen soliden Eindruck hinterlassen. Gegen Arsenal war er an zwei Treffern entscheidend beteiligt – einmal per direkter Vorlage, einmal mit einem sehr guten Pre-Assist. Silva kombiniert gut in der Offensive und könnte für Borussia Dortmund den nächsten Schritt gehen.

Ihn jetzt zu verkaufen, würde bedeuten, sich eine Baustelle aufzumachen, die kaum zu schließen wäre.

Ein völlig anderer Fall ist Joao Palhinha beim FC Bayern München. Der 29-jährige Mittelfeldspieler gilt als einer der größeren Transferflops der jüngeren Vergangenheit. Für 51 Millionen Euro geholt, sollte er unter Thomas Tuchel die lang ersehnte „Flying Six“ werden.

Doch Tuchel war nicht mehr da, als Palhinha kam, und unter Vincent Kompany fand er nie richtig Fuß. Sein Marktwert ist von 50 Millionen auf 15 Millionen Euro gefallen.

Nach einer Leihe zu Tottenham steht nun offenbar ein Wechsel zu Aston Villa in der Premier League bevor. Fabrizio Romano berichtet von einer Einigung zwischen den Villans und dem Spieler selbst. Palhinha hat klargemacht, dass er diesen Wechsel unbedingt will.

Die Bayern möchten ihn von der Gehaltsliste bekommen, im Idealfall per festem Verkauf. Als Ablöse werden 25 Millionen Euro genannt.

Allerdings strebt Aston Villa laut Sky eine Leihe mit Kaufoption an. Zwischen den Vereinen gibt es also noch Gesprächsbedarf. Es ist gut möglich, dass man sich in der Mitte trifft: eine Leihe mit einer Kaufpflicht nach bestimmten Parametern.

Die 25 Millionen Euro erscheinen angesichts des stark gesunkenen Marktwerts optimistisch, aber Palhinha hat einen Markt in der Premier League, der solche Summen ermöglicht.

Immerhin wäre dies eine Schadensbegrenzung für die Bayern, die vor zwei Jahren das Doppelte gezahlt haben, ohne dass der Spieler nennenswerten Mehrwert liefern konnte. Die Münchner müssen nun noch weitere Ladenhüter von der Gehaltsliste bekommen: Sacha Boey und Bryan Zaragoza stehen ebenfalls auf der Abgabeliste. Es wird erwartet, dass auch diese Transfers in den kommenden Wochen über die Bühne gehen.

Eine erfreuliche Nachricht für die Bayern-Fans gibt es indes: Max Eberl steht offenbar vor einer Vertragsverlängerung. Uli Hoeneß hatte bereits eine Wahrscheinlichkeit von 100% genannt. Laut Sport Bild gab es zuletzt vermehrten Austausch zwischen Eberl, Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge.

Eberl selbst habe diesen Austausch gesucht, um die Weichen für die Zukunft zu stellen.

Eberl hat in den vergangenen Transferfenstern mit Abstrichen gute Arbeit geleistet. Dass nicht alle Spieler einschlagen, ist normal. Die Vorgabe, die Gehaltsstruktur deutlich zu senken, war bei einem Verein wie dem FC Bayern schwierig umzusetzen, insbesondere bei Vertragsverlängerungen mit wichtigen Spielern.

Dennoch sind die wichtigen Verlängerungen gelungen, was Eberl zugutegehalten werden muss.

Zu den echten Transfercracks zählen Spieler wie Michael Olise, Leis Dias oder in diesem Sommer die Verpflichtungen von Ismael Salbari und Nepie Brown. Die Kaderplanung wurde sehr frühzeitig abgeschlossen, was für die Stabilität spricht. Ob diese Spieler einschlagen, wird sich zeigen, aber vom Profil passen sie perfekt in die Kaderergänzung.

Salbari und Brown werden um Startelfeinsätze kämpfen, wobei Brown gute Chancen hat. Eberl muss nun noch die letzten Ladenhüter von der Gehaltsliste bekommen. Bei Palhinja ist man dran, bei Boey und Zaragoza wird es nicht scheitern.

Die Verlängerung von Eberls Vertrag ist nur noch eine Formsache.

Ich werde Sie selbstverständlich weiterhin über alle wichtigen Entwicklungen auf dem Laufenden halten. Die Transferaktivitäten bei Borussia Dortmund und Bayern München bleiben spannend. Bleiben Sie dran, um keine Neuigkeiten zu verpassen.

In den kommenden Tagen wird sich zeigen, ob die Wechsel von Kaba, Silva und Palhinha tatsächlich vollzogen werden.