MÜNCHEN – Ein wilder Transferreigen erschüttert die Bundesliga und die europäische Spitze. Während der FC Bayern München nach einem Last-Minute-Abgang bangt, steht ein Star von Borussia Dortmund vor dem plötzlichen Abschied. Gleichzeitig bahnt sich eine spektakuläre Wende im Poker um den Kölner Shootingstar El Mala an, und die Rückkehr von Niklas Füllkrug zu Werder Bremen scheint perfekt.
Die Gerüchteküche brodelt, und die Entscheidungen fallen in den kommenden Stunden.
Die personelle Situation beim deutschen Rekordmeister bleibt angespannt. Nach dem 3:1-Sieg gegen Leipzig gab es neben der Freude über drei Punkte auch bange Momente. Jamal Musiala sorgte mit einem Zusammenbruch für einen Schreckmoment, konnte aber bereits am Montag wieder individuell trainieren.
Der Youngster wird vorsichtig aufgebaut, um kein Risiko einzugehen. Auch Konrad Laimer und Minjae Kim mussten die Partie vorzeitig beenden und lösten damit neue Sorgen aus. Laimer hatte früh einen Schlag auf den Fuß bekommen, der anschließend deutlich anschwoll, während Kim über Beschwerden am Oberschenkel klagte.
Doch nun gibt es Grund zur Erleichterung. Minjae Kim war beim Allianz Teamday bereits wieder vollständig im Mannschaftstraining dabei. Offenbar handelte es sich bei ihm lediglich um eine Überlastungsreaktion, sodass der Südkoreaner nicht länger ausfallen wird.
Der Abwehrspieler scheint seinen Stammplatz bei Trainer Vincent Kompany vorerst verloren zu haben, doch an einen Abschied denkt er nicht. Genau diese Situation beobachtet Manchester United offenbar genau, die den 29-Jährigen weiterhin auf ihrer Liste haben sollen. Kim selbst möchte davon nichts wissen und hat klar signalisiert, dass er in München bleiben will, um sich durch starke Leistungen zurückzukämpfen.
Konrad Laimer hingegen gab bereits Entwarnung und erklärte, dass es lediglich ein Schlag gewesen sei und kein längerer Ausfall drohe. Der Österreicher nahm zwar an der Teampräsentation teil, trainierte anschließend aber nicht mit der Mannschaft. Eine schwerwiegende Verletzung soll laut Medienberichten nicht vorliegen.
Das Testspiel heute gegen Heidenheim dürfte Laimer trotzdem verpassen. Ob er bereits am Samstag im Supercup gegen Borussia Dortmund wieder zur Verfügung steht, entscheidet sich in den kommenden Tagen.
Bei Borussia Dortmund könnte sich im Mittelfeld schon bald eine überraschende Personalentscheidung anbahnen. Mit der bevorstehenden Verpflichtung von Fermann von der PSV Eindhoven bekommt die Konkurrenz für Marcel Sabitzer offenbar noch einmal deutlich mehr Gewicht. Der Österreicher ist inzwischen 32 Jahre alt und besitzt bei Dortmund nur noch einen Vertrag bis zum nächsten Sommer.
Gleichzeitig gehört er mit seinem hohen Jahresgehalt von rund acht Millionen Euro zu den besserverdienenden Spielern im Kader. Sportlich hat Sabitzer seinen Status allerdings verloren und liegt aktuell hinter den jungen Wilden.
Sollte Fermann tatsächlich kommen, könnte Sabitzers Rolle beim BVB noch kleiner werden. Ein Abschied des erfahrenen Mittelfeldspielers scheint deshalb keineswegs ausgeschlossen. Laut Bild würde Dortmund Sabitzer bei einem passenden Angebot offenbar keine Steine in den Weg legen.
Für den Österreicher selbst kommt ein Wechsel allerdings nur unter bestimmten Bedingungen in Frage. Interessant wäre für ihn demnach vor allem ein Verein aus der Champions League oder ein finanziell lukrativer Wechsel nach Saudi-Arabien. Konkrete Interessenten gibt es bislang jedoch kaum, lediglich der FC Bologna wurde zuletzt mit dem BVB-Profi in Verbindung gebracht.
Zusätzliche Spekulationen löste nun Sabitzers Verhalten bei einer Veranstaltung des Vereins aus. Beim traditionellen Familientag zum Abschluss der Saisonvorbereitung, bei dem neben den Spielern auch deren Familien und zahlreiche Mitarbeiter eingeladen waren, soll der Österreicher laut den Ruhnachrichten nur äußerst kurz anwesend gewesen sein. Während einige Dortmund-Spieler gerade erst eintrafen, soll Sabitzer die Veranstaltung bereits wieder verlassen haben.
Über die Gründe dafür ist nichts bekannt, doch inmitten der aktuellen Transfergerüchte sorgt dieser kurze Auftritt natürlich für Gesprächsstoff.
Der FC Barcelona steht offenbar kurz davor, einen echten Transfercoup perfekt zu machen. Weltmeister und Spaniens Kapitän Rodri wird künftig wohl das Trikot der Katalanen tragen, und das, obwohl der Wechsel noch gar nicht offiziell bestätigt wurde. Der 30-Jährige zeigte sich bereits bei seiner Ankunft in Barcelona begeistert und machte deutlich, wie sehr er sich auf die neue Herausforderung freut.
Nach intensiven Verhandlungen soll zwischen Manchester City und Barcelona inzwischen eine Einigung erzielt sein. Für Rodri geht damit offenbar ein großer Traum in Erfüllung.
Der Mittelfeldstar erklärte, dass er es kaum erwarten könne, endlich zu seinen neuen Teamkollegen zu stoßen, die er bereits aus der spanischen Nationalmannschaft kennt. Barcelona soll für den Transfer tief in die Tasche greifen und rund 76 Millionen Euro an Manchester City überweisen. Besonders interessant ist, dass Rodris Vertrag in England eigentlich noch bis zum nächsten Jahr läuft.
Trotzdem scheint der spanische Topclub bereit zu sein, diese enorme Summe für seinen Wunschspieler zu bezahlen. Bei Barcelona soll Rodri unter Hansi Flick eine zentrale Rolle im Mittelfeld übernehmen und dem Team noch mehr Stabilität und internationale Klasse verleihen.
Pikant ist dabei auch, dass Barcelona im Werben um den Weltstar nicht allein war. Real Madrid soll sich intensiv um Rodri bemüht haben. Für weitere Bedeutung des Spielers sorgte seine überragende Weltmeisterschaft, bei der er Spanien zum zweiten WM-Titel führte und anschließend sogar als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet wurde.
Nun steht offenbar der nächste große Schritt in seiner Karriere unmittelbar bevor. Offiziell verkündet werden soll der Transfer laut Medienberichten bereits in den kommenden Tagen.
Der Transfer von El Mala zu Borussia Dortmund ist zwar geplatzt, doch für den Shootingstar könnte es noch zu einem spektakulären Wechsel kommen. Denn jetzt bringt sich ausgerechnet RB Leipzig in Stellung und soll bereit sein, die hohen Forderungen des 1. FC Köln zu erfüllen.
Laut Sportbild planen die Sachsen ein Gesamtpaket von bis zu 60 Millionen Euro. 50 Millionen Euro sollen als feste Ablöse fließen, dazu könnten fünf Millionen durch vergleichsweise leicht erreichbare Boni und weitere fünf Millionen durch außergewöhnliche Erfolge hinzukommen. Ein solches Angebot müsste allerdings zunächst noch vom Leipziger Aufsichtsrat abgesegnet werden.
Besonders brisant ist, dass El Mala selbst einem Wechsel nach Leipzig durchaus offen gegenüberstehen soll. Bereits vergangene Woche soll über einen möglichen Transfer zu den roten Bullen gesprochen worden sein, während der Poker zwischen Köln und Dortmund immer weiter ins Wanken geriet. Der BVB hatte sich schließlich öffentlich aus den Verhandlungen zurückgezogen, nachdem auch das letzte Angebot von 46 Millionen Euro plus sechs bis sieben Millionen Euro an Bonuszahlungen abgelehnt worden war.
Dortmund wollte nicht auf die geforderten 50 Millionen Euro fixe Ablöse eingehen. Sportgeschäftsführer Lars Ricken stellte anschließend klar, dass der Verein kein weiteres Angebot abgeben und den Transfer nicht weiter verfolgen werde.
Damit könnte nun Leipzig die große Chance wittern, El Mala doch noch aus Köln loszueisen. Kölns Sportchef Thomas Kessler hatte zuletzt noch betont, dass aktuell nichts gegen ein Verbleiben des Offensivspielers spreche und er mit ihm in die neue Saison gehen werde. Eine feste Deadline für einen Transfer soll es allerdings nicht geben.
Gleichzeitig steigt der Preis offenbar mit jedem weiteren Tag. Die Kölner sollen inzwischen nur noch bei einem regelrecht unmoralischen Angebot zum Umdenken bereit sein. Und genau in diese Kategorie könnte das geplante Leipzig-Paket fallen.
Die Rückkehr von Niklas Füllkrug zu Werder Bremen steht unmittelbar bevor. Werder hat sich mit West Ham United auf die Modalitäten geeinigt. Der 33-Jährige soll bereits zum Medizincheck nach Bremen reisen.
Geplant ist eine Leihe ohne Kaufoption. Füllkrug nimmt dafür offenbar sogar finanzielle Einbußen in Kauf. Für den Stürmer ist es eine Rückkehr zu seinen Wurzeln, schließlich durchlief er bei Werder bereits die Jugend und feierte später auch als Profi große Erfolge.
Bei West Ham konnte er sich zuletzt nicht dauerhaft durchsetzen, nun soll er in Bremen wieder an alte Zeiten anknüpfen.
Harry Kane darf sich berechtigte Hoffnungen auf den Ballon d’Or machen. Der Bayern-Stürmer blickt auf eine außergewöhnliche Saison zurück, in der er mit München gleich drei nationale Titel gewann und zudem das Halbfinale der Champions League erreichte. Auch mit England ging es bei der Weltmeisterschaft bis unter die letzten vier.
Als großer Konkurrent gilt PSG-Star Dembélé, der mit Paris die Champions League gewinnen konnte. Kane selbst bleibt trotz seiner starken Bilanz bescheiden und betont, dass die Entscheidung nicht in seiner Hand liege. Er sei stolz auf seine Leistungen und habe alles gegeben, was er konnte.
Karim Adeyemi sorgt beim FC Barcelona plötzlich für mächtig Aufsehen. Beim 5:2-Testsieg gegen den FC Basel erzielte der ehemalige Dortmunder sein erstes Tor für die Katalanen und bereitete zudem einen weiteren Treffer vor. Die spanische Presse zeigte sich begeistert und bezeichnete Adeyemi sogar als einen der Stars des Spiels.
Besonders seine enorme Geschwindigkeit und seine Vielseitigkeit auf den Flügeln wurden hervorgehoben. Damit scheint der 24-Jährige seinem neuen Trainer Hansi Flick ein deutliches Signal zu senden, dass er unbedingt in die Startelf will. Nach seinem durchwachsenen Abschied aus Dortmund könnte Adeyemi in Barcelona nun einen erfolgreichen Neustart schaffen.
Die Situation beim FC Bayern bleibt angespannt, doch die Verantwortlichen atmen auf. Minjae Kim ist zurück im Training, Konrad Laimer hat Entwarnung gegeben, und Jamal Musiala wird geschont. Die Konkurrenz im Kader ist enorm, und Trainer Vincent Kompany wird in den kommenden Wochen alle Hände voll zu tun haben, um die Stars bei Laune zu halten.
Ein Last-Minute-Abgang ist nicht ausgeschlossen, doch Kim hat klar gemacht, dass er bleiben will. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die Münchner ihre Personalplanungen abschließen können.
Die Fußballwelt hält den Atem an. Während sich die Transfers überschlagen, stehen die Zeichen auf Veränderung. Borussia Dortmund könnte einen seiner erfahrensten Spieler verlieren, RB Leipzig jagt den nächsten Mega-Transfer, und der FC Barcelona sichert sich einen Weltmeister.
Die Saison hat noch nicht richtig begonnen, und doch ist die Spannung bereits jetzt greifbar. Die Fans dürfen gespannt sein, welche Überraschungen die nächsten Stunden noch bereithalten.



