BVB unter Druck: Asllani im Transferpoker, während Frankfurt um Atubolu kämpft – Steht Demirovic vor dem Aus beim VfB? Spannende Entwicklungen in der Bundesliga kurz vor dem Transferfenster-Ende!

BVB unter Druck: Asllani im Transferpoker, während Frankfurt um Atubolu kämpft – Steht Demirovic vor dem Aus beim VfB? Spannende Entwicklungen in der Bundesliga kurz vor dem Transferfenster-Ende!

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Der Poker um Fisnik Asllani und Borussia Dortmund geht in die heiße Phase. Wie die Bild-Zeitung berichtet, bleibt der Stürmer der TSG Hoffenheim ganz oben auf der Liste der Dortmunder Verantwortlichen, sollte sich in den verbleibenden Tagen des Transferfensters noch eine Gelegenheit ergeben. Allerdings sind die Hürden hoch, denn ein Wechsel ist an konkrete Bedingungen geknüpft.

Vor allem die Personalsituation im BVB-Sturm entscheidet über die Zukunft des 26-Jährigen.

Solange Serhou Guirassy und Fabio Silva beim BVB bleiben, scheint ein Transfer von Asllani unwahrscheinlich. Guirassy wurde zuletzt mit Fenerbahçe Istanbul in Verbindung gebracht, doch ein Abgang des Torjägers ist vom Tisch. Auch Silva, der aus der spanischen Liga Interesse von Real Betis weckte, wird wohl in Dortmund bleiben, nachdem sich Betis mit Troy Parrot verstärkt hat.

Die Wahrscheinlichkeit eines Silva-Abgangs ist damit deutlich gesunken, was die Chancen für Asllani schmälert.

Sollte sich die Lage im Dortmunder Angriff doch noch ändern, hat die Bild ein mögliches Modell skizziert. Demnach könnte der BVB Asllani mit einer Kaufpflicht ausleihen, um die Ablösesumme ins nächste Geschäftsjahr zu verschieben. Der Spieler selbst wäre einem Wechsel nicht abgeneigt, nachdem sich ein Transfer zu RB Leipzig aus kuriosen Gründen zerschlagen hatte.

Leipzig hatte medizinische Bedenken, während Hoffenheim betont, dass Asllani nicht verletzt sei.

Für die TSG Hoffenheim wäre ein solches Leihmodell jedoch kaum akzeptabel. Der Verein müsste sofort eine Lücke im Angriff schließen, ohne die Ablöse reinvestieren zu können. Asllani war in der vergangenen Saison einer der stabilsten Offensivspieler und sportlich kaum zu ersetzen.

Die Hoffenheimer würden daher eher darauf setzen, ihn noch mindestens eine weitere Saison zu behalten, um seine Entwicklung weiter voranzutreiben.

Ein weiterer spannender Punkt ist die Ausstiegsklausel von Asllani. Diese war bis zum 10. August aktiv, wurde aber nicht genutzt.

Für das Jahr 2027 liegt die Entscheidung nun komplett bei Hoffenheim. Sollte Asllani seine positive Entwicklung fortsetzen, könnte seine Ablöse dann deutlich über den ursprünglich kolportierten 25 bis 30 Millionen Euro liegen. Ob diese Klausel auch in den Folgejahren Bestand hat, bleibt abzuwarten.

Während die Asllani-Saga noch ungewiss ist, hat der BVB ein anderes Ziel fest im Visier: Héctor Fort vom FC Barcelona. Die Bild berichtet, dass die Bemühungen um den spanischen Rechtsverteidiger zuletzt intensiviert wurden. Direkte Gespräche zwischen den Clubs laufen bereits, und Fort selbst kann sich einen Wechsel nach Dortmund gut vorstellen.

Der Knackpunkt ist die Ablösesumme, denn Barcelona fordert bis zu 20 Millionen Euro.

Der BVB denkt daher über ein kostengünstigeres Modell nach, etwa eine Leihe mit Kaufoption. Da Fort bis 2029 bei Barcelona unter Vertrag steht, wäre eine solche Lösung möglich. Alternativ könnte man eine niedrigere Ablöse mit einer hohen Weiterverkaufsbeteiligung kombinieren.

Dies würde das Risiko mindern, sollte Fort beim BVB durchstarten und später teuer verkauft werden.

Die Notwendigkeit auf der Schienenposition hat auch Lars Ricken auf der Pressekonferenz vor dem Supercup angedeutet. Er betonte, dass man die Augen offen halte und handlungsfähig sein wolle. Maximilian Beier könnte zwar auf der Schiene aushelfen, doch wäre er in der Offensive wichtiger.

Mit Daniel Svensson und Yan Couto hat der BVB zwar Platzhirsche, aber ein Spieler wie Fort würde zusätzliche Kadertiefe und Druck auf die Stammkräfte bringen.

Fort bringt alles mit, was man von einem Außenverteidiger aus der La Masia erwartet: Tempo, Physis, Technik und Offensivdrang. Er ist jung, entwicklungsfähig und gilt als eine der besten Lösungen, die derzeit auf dem Markt sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Transfer noch über die Bühne geht, wird als relativ hoch eingeschätzt.

Parallel dazu brodelt es bei Eintracht Frankfurt. Die Personalie Noah Atubolu sorgt für neue Schlagzeilen. Wie der Kicker und die Bild berichten, hat sich der Torhüter des SC Freiburg von seiner Berateragentur getrennt.

Grund dafür sollen falsche Versprechungen gewesen sein. Atubolu wird nun von Familienmitgliedern und einem Anwalt vertreten, was auf einen bevorstehenden Wechsel hindeutet.

Der 22-Jährige will den nächsten Schritt in seiner Karriere machen, nachdem der SC Freiburg mit Mio Backhaus bereits reagiert hat. Atubolu ist einem Wechsel zu Eintracht Frankfurt alles andere als abgeneigt. Auch andere Interessenten wie Olympique Marseille, Bournemouth und Neapel werden geprüft, doch die Chancen auf eine Einigung mit Frankfurt stehen gut.

Die größte Hürde ist der SC Freiburg, der eine Ablöse im Bereich von 15 Millionen Euro erwartet. Angesichts eines Marktwerts von 25 Millionen Euro wäre dies ein Schnäppchen. Sollte Frankfurt die Summe nicht aufbringen können, ist auch eine kreative Lösung im Gespräch: Atubolu verlängert in Freiburg und wird mit Kaufpflicht nach Frankfurt verliehen.

Dieses Modell würde beiden Seiten entgegenkommen.

Während Atubolu im Fokus steht, verlässt ein anderer Spieler die Eintracht: Ellyes Skhiri steht vor einer Rückkehr zum 1. FC Köln. Der Medizincheck findet heute statt, die Unterschrift soll morgen erfolgen.

Der Vertrag läuft bis 2028, die Ablöse liegt bei 1,5 Millionen Euro, davon eine Million fix. Skhiri war beim FC Köln einst einer der besten Spieler und soll die dringend benötigte Verstärkung auf der Sechserposition sein.

Auch beim VfB Stuttgart könnte es noch Bewegung geben. Die Bild berichtet, dass Ermedin Demirovic für eine Ablöse von rund 20 Millionen Euro gehen darf. Der VfB muss nach den Abgängen von Milos und anderen ein dickes Transferminus von rund 60 Millionen Euro reduzieren.

Neben Demirovic wäre auch Bilal Elanus ein Kandidat für einen Topabgang, doch dieser wird als unwahrscheinlich eingeschätzt.

Türkische Medien berichten von fortgeschrittenen Verhandlungen zwischen Galatasaray und Stuttgart. Demnach soll Galatasaray bereit sein, die geforderten 20 Millionen Euro zu zahlen. Allerdings ist der Journalist, der diese Meldung verbreitet, nicht unumstritten.

Bei den Gerüchten um Serhou Guirassy und Fenerbahçe lag er komplett daneben. Dennoch ist ein Transfer von Demirovic nicht ausgeschlossen, da der VfB in der Offensive mit Demirovic, Undav und Führich gut besetzt ist.

Zu guter Letzt steht auch ein Schlussstrich unter eine der größten Transferflops der letzten Jahre bevor: João Palhinha verlässt den FC Bayern München. Nach 50 Millionen Euro Ablöse und einer enttäuschenden Zeit wird der Portugiese nun zu Benfica Lissabon wechseln. Die Ablöse soll bei 15 Millionen Euro liegen, plus Boni, die das Gesamtpaket auf 20 Millionen Euro erhöhen könnten.

Zusammen mit der Leihgebühr von Tottenham kommt der FC Bayern immerhin auf rund 25 Millionen Euro zurück.

Die Entwicklungen in den letzten Tagen des Transferfensters versprechen weiterhin Spannung. Ob Asllani doch noch zum BVB wechselt, Fort in Dortmund landet oder Atubolu den nächsten Schritt macht, wird sich in Kürze zeigen. Wir bleiben für Sie dran und berichten, sobald es Neuigkeiten gibt.