BVB: Kommen Fort & Tresoldi? Diese Transfers sind bis zum Deadline Day möglich!

BVB: Kommen Fort & Tresoldi? Diese Transfers sind bis zum Deadline Day möglich!

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Der Countdown läuft. Nur noch wenige Tage, dann schließt das Transferfenster, und bei Borussia Dortmund zeichnet sich ein hochdramatisches Finale ab. Während die Verantwortlichen um Sportdirektor Sebastian Kehl und Trainer Nuri Sahin fieberhaft an den letzten Stellschrauben drehen, kristallisieren sich zwei Personalien heraus, die das Gesicht des BVB für die kommende Saison nachhaltig prägen könnten.

Im Fokus stehen ein defensiver Verstärkung aus Spanien und ein möglicher Neuzugang für die Offensive, der wiederum von einem Abgang abhängig ist.

Die heiße Phase der Verhandlungen hat längst begonnen, und die Gerüchteküche brodelt. Besonders ein Name sorgt für Unruhe unter den Schwarz-Gelben: Hector Fort. Der 18-jährige Außenverteidiger des FC Barcelona gilt als das absolute Wunschziel der Dortmunder Verantwortlichen.

Die Gespräche zwischen den Klubs sind in einem sensiblen Stadium, wie aus Vereinskreisen verlautet. Der Spieler selbst soll dem Vernehmen nach brennend daran interessiert sein, sein Glück in der Bundesliga zu versuchen.

Doch der Poker um den jungen Spanier gestaltet sich schwierig. Barcelona fordert eine Ablösesumme von rund 20 Millionen Euro für den Rechtsverteidiger, der in der Jugendakademie La Masia ausgebildet wurde. Der BVB hingegen versucht, den Preis zu drücken.

Im Raum stehen Modelle mit einer geringeren Sofortzahlung, dafür aber mit einer hohen Weiterverkaufsbeteiligung und möglicherweise sogar einer Rückkaufoption für die Katalanen. Ein solches Konstrukt wäre aus Dortmunder Sicht nicht der Optimalfall, doch die Not auf der Position ist groß.

Aktuell stehen Trainer Nuri Sahin nur Daniel Svensson und Julian Ryerson als gelernte Außenverteidiger zur Verfügung. Talent Yannik Kaaprat benötigt noch Zeit, und Maximilian Beier wird auf dieser Position nur umgeschult, was nicht seiner Idealrolle entspricht. Die Verletzungsanfälligkeit von Ryerson in der Vergangenheit macht die Situation zusätzlich brisant.

Ein Transfer von Hector Fort wäre daher nicht nur ein Luxus, sondern eine dringende Notwendigkeit, um die Defensive zu stabilisieren.

Sollte der Deal tatsächlich über die Bühne gehen, ist von einem langfristigen Vertrag bis 2031 die Rede. Die Dortmunder Verantwortlichen sind zuversichtlich, den Transfer noch über die Ziellinie zu bringen, auch wenn die Zeit drängt. Die Kommunikation zwischen den Klubs gilt als gut, nicht zuletzt aufgrund des erfolgreichen Transfers von Youssoufa Moukoko, der ebenfalls über Barcelona abgewickelt wurde.

Die Fans hoffen auf ein ähnlich positives Ergebnis.

Parallel dazu beschäftigt die Borussia ein weiteres, nicht minder spannendes Thema: die Zukunft von Stürmer Fábio Silva. Der Portugiese, der im Sommer von Paris Saint-Germain ausgeliehen wurde, hat klar signalisiert, dass er mehr Spielzeit benötigt. Sollte ein passendes Angebot eintreffen, wäre der BVB bereit, über einen vorzeitigen Abschied nachzudenken.

Allerdings nur unter der Bedingung, dass ein adäquater Ersatz verpflichtet werden kann.

Die Gerüchteküche um mögliche Abnehmer brodelt. Neben Klubs aus der spanischen La Liga haben nun auch türkische Spitzenvereine ihr Interesse angemeldet. Galatasaray Istanbul und Trabzonspor werden als mögliche Ziele gehandelt.

Galatasaray hatte zuvor vergeblich um Stürmer Ermedin Demirovic vom VfB Stuttgart geworben und könnte nun bei Silva fündig werden. Die Frage ist jedoch, ob der Spieler selbst überhaupt einen Wechsel in die Süper Lig anstrebt.

Die Dortmunder Verantwortlichen haben klare Vorstellungen: Sollte Silva gehen, muss entweder eine fixe Ablösesumme fließen oder eine Leihe mit einer leicht zu erreichenden Kaufverpflichtung vereinbart werden. Ein reines Leihgeschäft ohne Perspektive kommt für den BVB nicht in Frage. Die Wahrscheinlichkeit, dass Silva bleibt, wird intern höher eingeschätzt als von manchen Medien kolportiert.

Die Tendenz geht zu 70 Prozent für einen Verbleib.

Sollte es jedoch zu einem Abgang kommen, hat der BVB offenbar mehrere Eisen im Feuer. Die gehandelten Namen für einen möglichen Ersatz sind Nicolò Tresoldi von Hannover 96, Fisnik Asllani von TSG Hoffenheim und Nick Woltemade von Werder Bremen. Woltemade gilt als eher unwahrscheinlich, während Tresoldi der absolute Wunschkandidat vieler Verantwortlicher sein soll.

Allerdings fordern die Niedersachsen eine Ablöse in Richtung 50 Millionen Euro, was für den BVB derzeit nicht realistisch erscheint.

Asllani besitzt keine Ausstiegsklausel mehr, was die Verhandlungen ebenfalls kompliziert macht. Die Dortmunder sind jedoch bekannt dafür, auch in letzter Minute noch Lösungen zu finden. Das hat zuletzt der Fall um Stürmer Serhou Guirassy gezeigt, der nach langem Hin und Her doch noch verpflichtet wurde.

Die Planungssicherheit und das Netzwerk von Sportdirektor Kehl sind in solchen Situationen von unschätzbarem Wert.

Die Arbeitsweise der Dortmunder Verantwortlichen ist in diesen Tagen besonders gefragt. Wie schon beim gescheiterten Transfer von Sidi Bamba aus Köln gezeigt, arbeitet der BVB mit einer hohen Transparenz und mehreren parallelen Szenarien. Damals wurden bereits Verträge mit Ersatzspielern ausgearbeitet, bevor die endgültige Absage aus Köln kam.

Diese Professionalität könnte sich nun erneut auszahlen.

Neben den großen Baustellen gibt es noch einige kleinere Personalien, die bis zum Deadline Day abgeschlossen werden könnten. So steht Innenverteidiger Luca Reggiani im Raum, der mit einer Rückkehr nach Italien in Verbindung gebracht wird. Der AC Mailand soll Interesse haben, allerdings haben sich die Gerüchte zuletzt abgekühlt.

Ein Abgang ist nicht ausgeschlossen, würde aber eine ordentliche Ablösesumme voraussetzen.

Für Marcel Sabitzer und Yannik Kaaprat zeichnet sich dagegen ein Verbleib in Dortmund ab. Beide Spieler haben in der vergangenen Saison kaum Einsatzzeiten bekommen, und ein überraschendes Angebot scheint unwahrscheinlich. Der Homegrown-Status von Kaaprat spricht zudem für seinen Verbleib, da er als Eigengewächs für die Kaderzusammenstellung wichtig ist.

Die Wahrscheinlichkeit für einen Abgang liegt hier bei unter zehn Prozent.

Die finanzielle Situation des BVB ist angespannt, aber nicht hoffnungslos. Sollte ein Spieler wie Reggiani oder sogar Fábio Silva noch eine Ablöse einbringen, könnte dies zusätzliches Budget für die Verpflichtung von Hector Fort oder eines Stürmers freisetzen. Die Verantwortlichen sind flexibel und bereit, auf jede Marktsituation zu reagieren.

Das hat der Klub in der Vergangenheit mehrfach unter Beweis gestellt.

Die Fans fiebern den letzten Stunden des Transferfensters entgegen. In den sozialen Netzwerken und auf den Rängen des Signal Iduna Parks ist die Spannung greifbar. Viele hoffen auf einen großen Coup, der den Kader für die anstehenden Aufgaben in Bundesliga und Champions League entscheidend verstärken könnte.

Die Erwartungen sind hoch, der Druck auf die sportliche Leitung ist enorm.

Trainer Nuri Sahin hat sich in den vergangenen Tagen bedeckt gehalten, aber durchblicken lassen, dass er mit dem aktuellen Kader grundsätzlich zufrieden ist. Dennoch weiß er, dass die Konkurrenz in der Liga und international nicht schläft. Ein oder zwei gezielte Verstärkungen könnten den Unterschied zwischen einer soliden Saison und einem echten Titelkampf ausmachen.

Die Weichen werden jetzt gestellt.

Die kommenden Tage werden zeigen, ob der BVB seine Hausaufgaben erledigt. Die Gerüchteküche wird weiter brodeln, und bis zur finalen Schließung des Transferfensters ist alles möglich. Die Dortmunder Verantwortlichen sind bekannt für ihre Hartnäckigkeit und ihr Geschick in Verhandlungen.

Die Fans dürfen gespannt sein, welche Namen am Ende auf der Zielgeraden noch auftauchen.

Eines ist sicher: Die Uhr tickt unerbittlich. Jeder Tag, jede Stunde zählt. Die Verantwortlichen um Sebastian Kehl arbeiten rund um die Uhr, um die letzten Puzzleteile für die neue Saison zusammenzusetzen.

Ob Hector Fort, Nicolò Tresoldi oder ein ganz anderer Name am Ende das schwarz-gelbe Trikot überstreifen wird, bleibt abzuwarten. Die nächsten 72 Stunden werden entscheidend sein.

Die BVB-Familie hält den Atem an. Die Hoffnung auf einen erfolgreichen Deadline Day ist groß, die Nervosität ebenso. In den Katakomben des Stadions und den Büros der Geschäftsstelle laufen die Drähte heiß.

Es ist die Zeit der letzten Chance, der finalen Verhandlungen und der überraschenden Wendungen. Der Fußball lebt von solchen Momenten, und Borussia Dortmund ist mittendrin im Geschehen.

Wir werden Sie selbstverständlich auf dem Laufenden halten, sobald es Neuigkeiten gibt. Bleiben Sie dran, denn in den nächsten Stunden kann sich die Lage jederzeit ändern. Die Transferphase ist wie ein Krimi, und das Finale verspricht spannend zu werden.

Borussia Dortmund ist bereit, die letzten Schritte zu gehen.