Sehr interessante Aussagen in Fall von Fabian aus Güstrow von Gina’s Schwester an Prozesstag 20.

Sehr interessante Aussagen in Fall von Fabian aus Güstrow von  Gina's Schwester an Prozesstag 20.

GÜSTROW/ROSTOCK – Im Mordprozess um den zehnjährigen Fabian aus Güstrow hat der 20. Verhandlungstag am Landgericht Rostock am Dienstag tiefe Einblicke in das Innenleben der Angeklagten Gina H. und ihrer zerrütteten Familie gewährt.

Die Aussage ihrer Schwester, die nach fast acht Jahren Funkstille erstmals wieder vor Gericht aussagte, erschütterte den Saal und lieferte sowohl der Anklage als auch der Verteidigung neues Material. Höhepunkt war ein emotionaler Zusammenbruch der Zeugin sowie ein Wutausbruch der Angeklagten, die von Richter Holger Schütt gemaßregelt werden musste.

Gleichzeitig offenbarte das Landeskriminalamt neue Erkenntnisse aus einer erneuten, tiefergehenden Analyse der Handydaten der Angeklagten, die das Verfahren in eine entscheidende Phase führen könnten. Der Prozess, der sich nun dem zwanzigsten Verhandlungstag nähert, dreht sich um die Frage, ob die 38-jährige Angeklagte ihren Stiefsohn Fabian am 10. Oktober 2025 in einem Waldstück bei Groß Breesen tötete.

Die Schwester der Angeklagten, deren Namen aus Schutzgründen nicht genannt wird, berichtete von einer Kindheit und Jugend, die von den Großeltern dominiert wurde, und von einer scheinbar liebevollen, aber auch kaltherzigen Gina H. , die bereits in jungen Jahren gelernt habe, zu manipulieren und zu lügen.

Die Vernehmung begann mit einer formalen Ankündigung: Die Zeugin, ein zierliche Frau in den Dreißigern, betrat den Gerichtssaal mit sichtbarer Anspannung. Sie machte von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht als Schwester der Angeklagten keinen Gebrauch, forderte aber erfolgreich, dass die Presse ihre Identität nicht veröffentlicht. Die aufgeladene Atmosphäre war beinah körperlich zu spüren.

Die erste Überraschung folgte prompt: Schon zu Beginn der Befragung durch Richter Holger Schüt ergoss sich ein Strom belastender Erinnerungen über die Angeklagte. Die längste Zeit habe Gina H. offenbar das Ziel verfolgt, eine Erwerbsminderungsrente zu bekommen, ohne arbeiten zu müssen, sagte die Schwester sichtlich mitgenommen.

Sie hätte immer gesagt, ich muss einen Weg finden, nicht arbeiten zu müssen.

Besonders ein Detail sorgte für Unruhe im Gericht: Die Zeugin berichtete, dass Gina ihr einst gestand, in einer psychosomatischen Einrichtung gewesen zu sein, wo ihr das Krankheitsbild der Borderline-Persönlichkeitsstörung diagnostiziert worden sei. In diesem Zusammenhang schilderte sie eine Szene aus der Jugendzeit, die für aufhorchen ließ. “Ich erinnere mich, dass sie oft gesagt hat: ‘Ich mache jetzt hier eine auf Essstörung, damit da etwas diagnostiziert wird.

Ich esse einfach vier Tage nichts und dann werden die da schon was aufschreiben.’ Das sagte die Schwester wörtlich und verstärkte damit den immer wieder von der Staatsanwaltschaft eingebrachten Vorwurf der Inszenierung.

Genau in diesem Moment eskalierte der Ton. Die Angeklagte, die bis dahin regungslos zugehört hatte, ihr Kopf schüttelte, konnte ihre Wut nicht mehr zügeln. “Hast du einen Dachschaden oder was?”

, rief sie ihrer Schwester aus der Anklagebank zu. Die völlig eingeschüchterte Zeugin brach ihre Schilderung ab, Tränen liefen ihr über die Wangen. Vorsitzender Richter Holger Schüt reagierte sofort und unmissverständlich: “Das ist die erste letzte Verwarnung”, herrschte er der Angeklagten an.

Der Ausbruch passte in ein Bild, das später noch bestätigt wurde.

Die Zeugin schilderte weiter das ungleiche Verhältnis innerhalb der Familie. Sie berichtete von einer dominanten Großmutter, die die beiden Schwestern gegeneinander ausgespielt und stets ein überhöhtes Bild von Gina gezeichnet habe. “Uns wurde immer gesagt, unsere Mutter will euch nicht sehen.

Sie hat kein Geld, sie schafft das nicht”, erinnerte sich die Frau. Lebenslang habe man dieser Linie geglaubt, bis die Wahrheit ans Licht kam. Die Schwester betonte: “Meine Mutter leidet bis heute schrecklich unter dem fehlenden Kontakt zu Gina.”

Auf die entscheidende Frage, ob ihre Mutter die Anschuldigungen gegen die Angeklagte für möglich halte, antwortete die Schwester niedergeschlagen: “Sie ist wirklich fix und fertig.”

Ein weiteres emotionales Kapitel offenbar die Vernehmung über den plötzlichen Tod des Pferdes “Tiffi”, das für die Angeklagte laut einer am Vormittag vorgetragene BKA-Kommunikationsanalyse das wichtigste Gut war. Ihre Schwester erfuhr es nur über einen harmlosen WhatsApp-Status. Auf Rückfrage schlug ihr eine schroffe Antwort entgegen: “Danke, das geht dich gar nichts an.”

In diesem Moment wimmerten erste bei der Zeugin. Dann folgte auf Nachfrage des Gerichts die Schilderung des tagreichen Vorfalls, der zum endgültigen Bruch mit der Familie führte. Ein gemeinsamer Ausritt der beiden Schwestern, als die Großmutter, stolz auf das Kind von Gina, das Baby in den Armen trug, während die Tochter der Zeugin unbetreut neben dem Hund auf dem Boden lag.

“Was geht mich dein Kind an?” , äußerte die Großmutter daraufhin gegenüber der Zeugin.

Als die Schwester dies widersprach, habe die Großmutter sie aus dem Haus geworfen. „Pack deine Taschen und gehe, ich will dich nie wiedersehen“, schilderte die Weinend die Demütigung. Was auf dem Anwesen der Großeltern seinen Anfang nahm, setzte bis in die Gegenwart fort.

Weinend berichtete die Zeugin, wie sie dem Großvater nach dem Bruch jedes Jahr bis zu seinem Tod einen Brief schrieb. “Ich habe Opa jedes Jahr zu seinem Geburtstag einen Brief geschrieben”, erklärte sie. Auf die Frage des Richters, ob er jemals geantwortet habe, schüttelte sie resigniert den Kopf.

Auch die Beziehung zur Großmutter blies fragmentiert: “Die Großmutter liebt Gina schon wirklich sehr, ich glaube”, fügte sie hinzu.

Die Verteidigung versuchte nicht, die holde Schwester als verbitterte Zeugin darzustellen. Unter der Befragung von Anwalt Thomas Löcker gab die Schwester jedoch zu, dass das frühere Verhältnis zu Gina nicht nur von Konkurrenz geprägt war. “Wir waren Phasen eher Freundinnen als Schwestern”, räumte sie eine.

Gleichzeitig skizzierte sie ein Bild einer jungen Frau, die früh gelernt hatte, sich in die Rolle des Mittelpunkts zu stellen: “Sie hat sehr darum gekämpft, Aufmerksamkeit zu bekommen. Es musste halt alles nach ihrer Nase gehen.” Loyal war sie aber nicht zwingend: “Sie hat gehört, um besser dazustehen”, erklärte die Schwester und verpasste damit der Taktik Ginas einen bedenkenlosen Schlag.

In der Frage nach möglichen Motiven und der Rolle der Angeklkmenschaft ging die Aussage weiter. Die Schwester berichtete von einem früheren Partner der Angeklagten, der gewalttätig gewesen sein soll. “Ich habe bekommen, dass er sie zusammengeschlagen hat”, sagte sie und beschrieb eine Nacht, die sie mit Gina im Krankenhaus verbracht hatte.

Sie schilderte aber auch, dass Gina selbst – bekanntermaßen – einen starken Konkurrenzkampf ohne Rücksicht auf Verluste gefochten Habe. “Sie hat das, was ich gemacht habe, in ihren eigenen Erzählungen vermischt oder gelogen”, meinte die. Darauf die Frage des Richters nach der Beziehung der Angeklagten zur Wahrheit überhaupt: “Auf die Frage, ob sie verschließe sagt, erklärte dieSchwester ohne Zögern: “Sie hat ihre Lüge ausgelegt.”

Die intense Befragung zeigte eine Frau, die kaum in der Lage ist, Sympathien zu entwickeln, wenn es nicht um die Erfüllung ihrer eigenen Bedürfnisse geht. Der neuen Angaben der BKA vom zuvor, wonach die Kommunikationsanalyse zeige, dass Gina H nach der Wiederholung des Tates verstanden habe: Führte noch am selben Tag die aufwändige zusätzliche DNA-Analyse durch, die schon vor der Pause vom Gericht angeordnet worden war. Das Verteidigungsteam setzt dagegen große und neue Hoffnung, in eine erneute Auswertung der Handy-Bewegungsdaten, die durch das Landeskriminalamt nachgeschärft wurden.

Dabei sollen sollen nur die Cell-ID-Analysen eine gewichtigere Genauigkeit geliefert haben, die die Route des Pickups am Tattag genauer nachbilden können. Dies erklärte der Vorsitzende Richter am Ende des Marathontags. In der neuen Auswertung könnte die Zeitraum liegen, in dem die Angeklkkte die drei Tümpelobjekte ötsfahrt, so eine unbestätige Vermutung neben dem Protokoll, die und die staatsanwaltschaftliche Ermittler zeigten sich von den neuen Daten stimmte.

Am frühen Nachmittag war eine Höhe, als die BKA-Analyse der Kommunikation der Angeklagten wie ein Puzzle of Verratsinstrumente vorgelegt. Besonders dieses Bild tat weh: Für den 28. Oktober, nur 14 Tage nach dem Fund von Fabians Leiche, hatte Gina H.

ihrem Noch-inofiziellen Partner Matthias R. , dem Vater des toten Kindes, laut BKA geschrieben: “Ich bin inoffiziell wieder mit dir zusammen.” Nach Ansicht der Experten interpretiert die Angeklagte ihre Rolle in Symbiose mit dem 𝒹𝓇𝒶𝓂𝒶.

Am 28. Oktober soll sie sogar gegenüber einem Nachbar namens Olaf K. geäußert haben: “Die Reaktion auf Fabians Tötung sei völlig überzogen.”

Aus der Sicht der Ermittler zeigt dies, wie tadellos die Angeklagte in die Selbstwahrnehmung? Die Angekagtigte. Die Auswertung der vergangene14 Tage, hatte das BKA zudem eingebracht, dass die Kommunikation genöveitet wurde.

Zudem: Ein Selfie, das Strina H. zu Zeichnungzeichen im Februar an Matthias R. geschickt hatte, zeigte sie in schwarzer Unterwäsche vor dem Spiegel.

Matthias antwortete schlicht mit “Okay”; die Angeklagte reagierte enttäuscht und antwortete: “Dein Ernst?” Na einem Tag schickte sie dasselbe Foto an einem bekannten Freund, einen Mann, der prompt mit “Wow, wieder mal echt Sexy” antwortete.

Der BKA-Sachverständige, ein 58-jähriger erfahrener Fallanalytiker, präsentierte eine systemische Hypothesenprüfung über die Tathandlungen was wie er das “Kommunikations und Verhaltensmuster” der Beschuldigten bezeichnete. Ergebnis: trotz einer vermuteten emotionalen Krise vor der Tat zeigte sich Gin H. in grotesker Weise handlungsfähig, sobald es um Ihr eigenes Wohl befand.

Herausgeber der Analyse beschreibt sie als ein getötliches, egozentrisch angelegt Wesen, das zudem ein starkes Kontrollbedröfnis, Eifersucht und geringe Empathie habe. In den Monaten vor dem Tod von Fabian an, habe sie Fabian selbst kaum erwähnt; während die Pferde und der Kontakt zu Matthias Rade eine ubiquitäre Rolle der Ausgangslage von Gesprächen bildete. In Schritt drei der Auswertung richtete sich das Team der Fragen über die Datierung von Szenen, Wichtig.

Der Zeugeverweigerung wird wurden Fragen der Verteidigung zu ä navigate purple.

Die Nebenklage, siechte die Vertreterin der Mutter des to-Jungen, nutzte die neuen Erkenntnisse, um eine Überprüfung des Messers zu Gunsten einer Spülmittelanalyse durchzusetzen. Es war eine Reaktion auf die BKA-Erkenntnisse, die nachweislich DNA-Spuren der Angeklagten und nicht nur Olaf K. F.

, den Nachbarn der Familie, am Messer gefunden hat. Die, so ein Deutung in, insbesondere als gereinigt worden sein, so dass nur die halbe Spuren verblieben sind. Dasangewandte Waschen mit Spülmittel soll also das Plan-Essen ausschalten.

Am Ende der Zeugenvernehmung von unter Bracharz, der langen Analyse von eine Stunde wie der Einwurf in der deutschen “richtigen” historischen Einordnung Fabian in Opferperspektive. Des weiteren: Die Schwester kam gegenüber in einen Aussage darauf zu sprechen: Kann Schwarz, Einstellung zur Arbeit. Hautmal nahm sie Bezug auf die frühere Aussage der Zeugin.

Ob wohl Gin She seit jeher vermittelte, einer Arbeitstages ohne Arbeit sinnvoll plan zu müssen wenn dann stellte sie ihren Entschluss darum, dass sie gesagt habe, miete.

Unterbrochen von der Tränen der “schönen Schwester” Diese Aussage erhellte die bedingungslose Verdrehung und Wunden Legitimität. Im Aspekt der Wahrheitsfindung, die du ja beschauliche, dürfen wir neugierig sein.