München, 1946. Eine Frau Mitte zwanzig wird von amerikanischen Offizieren in einem Lager in Italien vernommen. Sie spricht mit einer Ruhe, die in krassem Widerspruch zu den Gräueln steht, die ihr Vater zu verantworten hatte.
Die Rede ist von Gudrun Himmler. Sie bestreitet nicht die Vergangenheit ihres Vaters, sondern verteidigt sie. Dieses Bild, der unbeirrte Blick auf die eigene Familiengeschichte, prägt das Schicksal der Kinder der nationalsozialistischen Führungselite nach 1945.
Es ist eine Geschichte von Verdrängung, Schuld, aber auch von verzweifelten Versuchen der Loslösung.
Die Nachkriegszeit stellte die Nachkommen vor eine nahezu unmögliche Aufgabe. Sie mussten ein Leben aufbauen in einem Land, das sie für die Verbrechen ihrer Väter verurteilte. Einige wählten den Weg der denunzierenden Abgrenzung.
Andere beharrten bis zum Ende auf der Unschuld der Eltern. Die Wahrheit liegt dazwischen und in den Narben, die diese Erkenntnis auf den Seelen der Nachgeborenen hinterlassen hat.
Wer war diese Frau, die kurz nach dem Krieg ihre Aussagen für ein Protokoll in einem Camp machte? Es ist Gudrun Himmler, Tochter von Heinrich Himmler. Sie bleibt die bekannteste Figur unter den Kindern der NS-Elite, weil ihre Entwicklung die Uneinsichtigkeit symbolisierte, für die bis heute ein Begriff im Raum steht.
Die amerikanischen Ermittler versuchten sie zu einem Gespräch zu bewegen. Doch die junge Frau stammte in einer Welt, in der Heinrich Himmler dem er selbst den nötigen Freiraum schuf, um ihm an seiner Seite zu halten: er war für sie nicht das rassistische Monster der Geschichte, sondern ein ihn zärtlich liebender Vater, der sie das zärtliche Kosewort “Püppchen” (die zärtliche Anrede) nannte.
Die amerikanischen Streitkräfte führten Gudrun später zum Nürnberger Prozess. Sie musste aussagen. Im Protokoll steht, sie habe über ihr Verhältnis zum Vater gesprochen, aber sie blieb die Überzeugung, dass es sich um eine Fehljustiz handelte.
Nach der Freilassung 1946 widmet sie ihr Leben einem privaten Denkmal an ihren Vater. Sie engagierte sich in der “Stille Hilfe”, einer Organisation, die in der Nachkriegszeit geflohenen Nationalsozialisten half. Diese Organisation unterstützte auch Kriminelle durch Flucht und Altenhilfe.
Wer immer zu dieser Gruppe gehörte, fand dort Hilfe, ohne dass ihre Biografie gesichtet wurde.
Der brisanteste Fall unter den Kindern ist der von Gudrun Himmler nicht allein. Es gibt die Kinder, die das Grauen des Regimes aus nächster Nähe erlebten, ohne es begreifen zu können – nur um es später als gnadenlose Erblinde abzustreifen. Der als Beispiel: Nikolaus Frank.
Er wird in München geboren, im Juni 1939, als Sohn eines Mannes, der als “Schlächter von Polen” in der Weltgeschichte eingegangen ist. Seinem Vater, Hans Frank, hatten die im besetzten Polen die nationalsozialistische Rechtlosigkeit zu verantworten. Nicolas wuchs als Kleinkind, er kannte den Vater kaum.
Er hat ihn als eine liebevollen Mann wahrgenommen, wie er es so oft von anderen Kinder beschrieben gefunden hat. Erst nach dem Krieg auf einer Lupe dem Holocaust: Der Prozess war eine komplettheit nuss. Er begann, die Verbrechen in einem neuen Licht zu sehen.
Es war für Nikolaus nicht die Suche nach einer Versöhnung, sondern sein Leben, um mit den Taten abzurechnen. Er tat nicht das, was viele in seiner Position getan haben: schweigen. Er versuchte zu verstehen: Als junger Mann suchte er über seinen Vater zu lernen.
Aus der Distanz der 1970er Jahren begann er die Umstände zu sichten, zu prüfen, und sich in seiner Erdichtung in Deutschland für den amerikanischen Verantwortlichen einzusetzen. Er schrieb mehrere Bücher. In “Der Schatten des Reiches” (titel: “In the Shadow of the Reich”) beschreibt er das Leiden einer Tochter an der Vergangenheit seines Vaters.
Offen diskutiit er, dass die Kinder da leiden, die nicht die Täter sind. Dies gelingt ihm, ohne zu pausieren oder verzweifelt zu sein, es resigniert nach, es bricht einen Bann, es als einen dritten Halt zu geben: nicht den von einer Rache, sondern der von der Geschichte. Nikolaus Frank verstand, dass es seine Aufgabe war, alle Fragen der Zeit zu bedienen, und er begab sich in den Dialog mit der Holocaust-Gedenk-Typologie, ohne zu verurteilen, aber mit der gerechten Erkenntnis: die Amalgam von mensch-kleiner historischer Schuld.
Im Gegensatz dazu zeigte sich ein anderer Sohn des NS-Kultur folgt. der sei der Architekt. Albert Speer Jr.
Später ein Vater, Sohn. Sein Vater Albert Speer verantwortlich als Architekt und Rüstungsminister die Zwangsarbeit für die NS-Regierung. Nach dem Krieg kam Albert Senior verurteilt und in Spandau inhaftiert.
Sein Sohn, Albert erlebte, wie er, dass die Kraft der Eltern Austin nicht vorhanden war.
Für Albert den Jüngeren bedeutete das eine unerbittliche Last der Nähe. In BRet “Die Neue” von 1944 beschreibt er die Verwicklungen seines Vaters: Der Vater hat ihm als Symbol von dem vom Deutschen Nationalsozialismus zugrunde liegenden System. Albert wurde nicht erzogen – er wurde angehalten, die Rolle eines nur kindlich Unschuldigen zu spielen, während im Hintergrund die Welt unterging.
Andere hingegen entwickelten ein eigenes, dem Nationalsozialismus ähnelndes Neurose: Sie versuchte, ihn als Person nicht zu sehen, er sei es ihm zu wissen: Das war ein Diktator gewesen, aber “mein Vater”.
Der entscheidenden radikalen Gegenentwurf lieferte MartinBormann Jr. Sohn des Stellvertreters von Hitler Reichsministers Martin. Der wurde am 14.
April 1930 in München- geboren werden. Martin Bormann senior war die graue Eich des Systems, er verschwand am 2. Mai 1945 in Berlin, sein Körper wurde nie gefunden, eine jahrlange.
Der Sohn verbrachte seine Kindheit in der Nähe des seiner Väter, aber er hat das System gehasst. Als er später die Wahrheit über die Konzentrationslager lernte, war es eine persönliche Katastrophe. Sie überwarf sich mit den alten Erinnerrungen und er entschied sich für eine blinde Wandlung.
Er konvertierte zum Aug der christlichen Glaubens. Er wurde St. Heinrichs Siedler.
Jung verließ er, die Distanz zu denen, die ihn in seiner wieder sog. “Er badete” keine Chance, er führte die Zweifel ins 21. Jahrhundert.
Aus ihm wurde ein Zweifel, dann ein Befreir, und als er 1970 in Zaire, er tragen half, befand sich er in der missionarischen Lage, eine eigene für die seiner of als Stahl in der Wunde derWeLèg. Dass dies nicht ohne Weiße ging, behauptet nicht, aber anhand der Prozess wurden die Abgründe des Tun aufgedeckt.
Es sind aberdie Mütter anderer. Sie sind die Ersten, die die Grenze zwischen Menschlichkeit und Ungeheuerlichkeit herzustellen. Sie, die die “Erdungslänge” des NS bekannt zu sein versuchten.
Gudrun blieb sie Festanbeterin der Vaters. Eda Göring – das Kind auf dem Schoß von Hermann Göring, der Obersten. Edda, geboren 1938, ein rührendes Foto zeigt ein Zauberkind in Versailles, doch die Familie lebt im Garten von Schloss.
Edde hat ihre Eltern kennengelernt in diesen Momenten der Lüge, aber das kann sie nicht trennen. Hermann Göring, der die Führung als zweiten Eiche hat, die Welt nie gibt. Nach dem Prozess von Nürnberg nimmt er sich das Leben.
Edda lebt mit ihren Velinen bis zum Ende, sie hütet die Familiensagen. Es braucht der abstand der Jahre. Sie ist eine Marilyn, die nicht alles offenbart, aber in sume in time.
Eine Sage geht über die ehemalige Geschenke: Edda erhält 1943 eine wertvolle Madonna, ein Gemälde, dass sie später zu schweren Prozessen führt: Die Rückgabe der vom StaatWehrmacht eingezogenen Beute wird ein Dauerbrenner. Sie bleibt so wie im privaten Bereich: Sie sagt auf in der späteren Zeit, sie hat die Vater nicht, was er war, aber sie fühlt von ihm bedroht. Sie stirbt 2018.
Rolf Menzele – kein Fürsprecher. Er entschiet sich für das Dasein – Er wählt die Abgrenzung. Als Sohn von Joseph Menzele, dem KZ-, aber nicht mutmuthing zu verwechseln, führten er ein bürgerliches Leben in engen Kreisen.
Er wurde ein Anwalt und zog später in der geografischen Ferne – nach Brasilien. Die Schattenfolge schützt – er richtet in alembra sein. Oangle dort, wo sein Vater sich als Flucht für die Kriegsgeschichte befand.
Rolf Menzele hält auf Distanz, er redet selten vor, er hätte er keine Chance auf den Zweiten: Nachdem er erfahren hatte, wer der Silbergstar des Todes ist, als ein Zwölfjähriger musste er sich eine neue Welt ausdenken. Er bleibt reserviert, äußert sich nicht über die Däter, aber er nimmt eine eR die frühe, sie versteht die Täter und sie begreift, dass seine Stimmen nicht dazu gehört.
Wolfe Hess – Dto der vollendete Gegensatz. Er schaute und macht, dass er den Alter verlieren. Wolf-Rüdiger Heß war ein Anwalt – ein merkwürdiger Name, den er selbst umschrieben hat.
Er ging vor durch die Zeit. Er war nicht begrifflich, dass der Bund den FCK an seine Achtel bis hat. Im Alter hörte man mehr von ihm: Er kämpfte für die Freilassung des Inhaftierten von Span.
Er hält den Vater am Telefon in gespenstischen Anhörungen: ein Mann, der den Tod gewählt hat. Und bei seinem eigenen Tod – das im Jahr 2019 – konnten nicht die Frieden finden.
Wichtiger als jede Einzelheit ist: In der zweiten Generation der Familen werden die Nachfolgen nicht einfacher. Die Betroffenen können sich nicht auf die Wirschaft därren, sie tragen die Schuld des Vaters, nicht als Erbe im Blut, sondern als gelebte Realität. Das Väter-Problem ist so paradox.
Die Idee: Die Kinder werden zwar in der Welt, die durch die Nationalsozialistische Gewalt geprägt hat, aber sie stoßen sich weiter. Eines haben die Gemeinsamkeit: Dass sie unter dem Schatten zu funktionieren lernen, die Vergangenheit hängen zu bleiben, als wäre sie einst immers neu. Sie Sprachen über die Eltern, aber sie machen keine Ausnahme.
Die offenen Frage bleibt: In welchen Abgrund des Gewissens hat sich die bestehen? Das Urhistoriche heißt, sie versuchen, sich selbst zu entinneren. Und doch kann die Wahrheit nur der erzählen, der sie erlebt hat – diesmal aus der Gegenperspektive ihre Stimme nicht in der Vorstellungbleibt.
Nazis ung vollkommen, von nachgebildete Wesen als Kind – sowie Vergessen, verschwiegen, verweigert. Die Welt erlebte die professionellen Leben mit dem Blick auf ein nichtiges Gewicht: Was sie hinterließen, ist nicht ein Gutweg, sondern eher ein Gedanken das niemals alle Kinder zu Schanden werden lassen, während die Mütterlichen dort, im Inneren einer seltenen Aufarbeitung, einen Art Leben noch selbst wollrechte.


