**13. Prozesstag im Fall Fabian: Neue Zeugin könnte entscheidende Fragen beantworten** Am Landgericht Rostock hat heute der 13. Verhandlungstag im Mordprozess um den achtjährigen Fabian begonnen. Die Erwartungen an diesen Prozesstag sind besonders hoch, denn erstmals soll jene Frau aussagen, die gemeinsam mit der Angeklagten Gina H. am 14. Oktober den Leichnam des Jungen gefunden haben will. Bislang galt die offizielle Darstellung, dass die beiden Frauen bei einem Spaziergang mit ihren Hunden zufällig auf den Tümpel bei Klein Upahl gestoßen seien, wo Fabian tot aufgefunden wurde. Doch die Aussagen der vergangenen Verhandlungstage haben erhebliche Zweifel an dieser Version aufkommen lassen. Zwei Zeugen berichteten vor Gericht, dass Gina H. sie bereits am Abend des 13. Oktober gezielt zu der Stelle geführt habe, an der später die Leiche des Kindes entdeckt wurde. Sollte sich diese Darstellung bestätigen, wäre die Behauptung eines zufälligen Fundes kaum noch aufrechtzuerhalten. Im Mittelpunkt des heutigen Verhandlungstages steht deshalb die Frage, welche Erinnerungen die Nachbarin und Bekannte der Angeklagten an den Fundtag hat. Die Richter hoffen auf detaillierte Angaben darüber, wie es überhaupt zu dem Spaziergang kam und warum die beiden Frauen ausgerechnet in das abgelegene Gebiet bei Klein Upahl gelangten. Von besonderem Interesse ist auch, wie Gina H. am Tatort reagierte. Zeigt die Zeugin Auffälligkeiten oder Verhaltensweisen auf, die Rückschlüsse auf das Wissen der Angeklagten über den Fundort zulassen könnten, könnte dies für das Verfahren von großer Bedeutung sein. Die Aussage der Zeugin könnte damit ein weiteres Puzzlestück in einem Fall liefern, der die Öffentlichkeit seit Monaten beschäftigt. Beobachter erwarten, dass die heutigen Aussagen entscheidend dazu beitragen könnten, die Ereignisse rund um den Fund von Fabian besser zu rekonstruieren. Für die Anklage könnte sich damit die Beweislast gegen Gina H. weiter verdichten.

13. Prozesstag im Fall Fabian: Neue Zeugin könnte entscheidende Fragen beantworten

Landgericht Rostock: Richter im Fall Fabian: «Wir wollen die Wahrheit  rausfinden» | DIE ZEIT

Am Landgericht Rostock hat heute der 13. Verhandlungstag im Mordprozess um den achtjährigen Fabian begonnen. Die Erwartungen an diesen Prozesstag sind besonders hoch, denn erstmals soll jene Frau aussagen, die gemeinsam mit der Angeklagten Gina H. am 14. Oktober den Leichnam des Jungen gefunden haben will.

Bislang galt die offizielle Darstellung, dass die beiden Frauen bei einem Spaziergang mit ihren Hunden zufällig auf den Tümpel bei Klein Upahl gestoßen seien, wo Fabian tot aufgefunden wurde. Doch die Aussagen der vergangenen Verhandlungstage haben erhebliche Zweifel an dieser Version aufkommen lassen.

Fall Fabian: Zeuge berichtet in Prozess über Beziehung der Angeklagten zum  Kind und Vater

Zwei Zeugen berichteten vor Gericht, dass Gina H. sie bereits am Abend des 13. Oktober gezielt zu der Stelle geführt habe, an der später die Leiche des Kindes entdeckt wurde. Sollte sich diese Darstellung bestätigen, wäre die Behauptung eines zufälligen Fundes kaum noch aufrechtzuerhalten.

Im Mittelpunkt des heutigen Verhandlungstages steht deshalb die Frage, welche Erinnerungen die Nachbarin und Bekannte der Angeklagten an den Fundtag hat. Die Richter hoffen auf detaillierte Angaben darüber, wie es überhaupt zu dem Spaziergang kam und warum die beiden Frauen ausgerechnet in das abgelegene Gebiet bei Klein Upahl gelangten.

Von besonderem Interesse ist auch, wie Gina H. am Tatort reagierte. Zeigt die Zeugin Auffälligkeiten oder Verhaltensweisen auf, die Rückschlüsse auf das Wissen der Angeklagten über den Fundort zulassen könnten, könnte dies für das Verfahren von großer Bedeutung sein.

Die Aussage der Zeugin könnte damit ein weiteres Puzzlestück in einem Fall liefern, der die Öffentlichkeit seit Monaten beschäftigt. Beobachter erwarten, dass die heutigen Aussagen entscheidend dazu beitragen könnten, die Ereignisse rund um den Fund von Fabian besser zu rekonstruieren. Für die Anklage könnte sich damit die Beweislast gegen Gina H. weiter verdichten.