Fall Fabian: Warum änderte der Vater plötzlich seine Aussagen? 🤔

Mordprozess um Fabian: Widersprüche des Vaters werfen neue Fragen auf

Junge seit 10. Oktober vermisst: Vater von vermisstem Fabian aus Güstrow im  RTL-Interview

Im Mordprozess um den achtjährigen Fabian vor dem Landgericht Rostock rückt zunehmend das Verhalten seines Vaters Matthias R. in den Mittelpunkt. Während die Staatsanwaltschaft der Angeklagten Gina H. vorwirft, den Jungen aus Eifersucht und enttäuschter Liebe getötet zu haben, sorgen die Aussagen des Vaters für erhebliche Irritationen.

Besonders bemerkenswert ist der drastische Wandel seiner Haltung gegenüber der Angeklagten. Unmittelbar nach dem Fund von Fabians Leiche am 14. Oktober 2025 hatte Matthias R. gegenüber der Polizei erklärt, er traue Gina H. „alles zu“. Er beschrieb sie als eifersüchtig und davon überzeugt, dass sie die Trennung nicht verkraftet habe. Auch in einer Nachricht an die Schwester der Verdächtigen äußerte er den Verdacht, Gina H. könne etwas mit der Tat zu tun haben.

Neue Wendung im Fall Fabian aus Güstrow: Gina H. wird sich äußern!

Vor Gericht präsentierte sich jedoch ein völlig anderes Bild. Matthias R. erklärte, er glaube an die Unschuld der Angeklagten und stehe weiterhin zu ihr. Nach Angaben von Prozessbeobachtern soll er sich sogar direkt an Gina H. gewandt und gesagt haben: „Ich glaube dir.“ Gleichzeitig erklärte er, sich an seine früheren belastenden Aussagen nicht mehr erinnern zu können.

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Diese Widersprüche blieben nicht ohne Folgen. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren gegen Matthias R. wegen des Verdachts der Falschaussage ein. Oberstaatsanwalt Harald Novak betonte jedoch ausdrücklich, dass kein Verdacht einer Beteiligung an der Tötung Fabians bestehe.

Beobachter des Prozesses diskutieren inzwischen intensiv über die möglichen Gründe für den Sinneswandel des Vaters. Experten verweisen auf die komplexe Dynamik seiner früheren Beziehung zu Gina H. sowie auf die psychischen Belastungen nach dem Verlust seines Sohnes.

Während die Verteidigung von Gina H. die Aussagen des Vaters als Entlastung wertet, sieht die Staatsanwaltschaft darin vor allem neue Ungereimtheiten. Das Gericht wird nun sorgfältig prüfen müssen, welche Aussagen glaubwürdig sind. Der Prozess soll noch bis September 2026 fortgesetzt werden.