Fall Fabian: Der Staatsanwalt glaubt dem Vater plötzlich nicht mehr!

Fall Fabian: Der Staatsanwalt glaubt dem Vater plötzlich nicht mehr!

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Im Fall des kleinen Fabian aus Güstro gibt es eine Wendung, die viele Fragen aufwirft. Der Vater, Matthias R., der einst seine Unterstützung für die angeklagte Gina H. bekundete, scheint plötzlich in einem anderen Licht dazustehen. Was ist in den letzten Monaten geschehen, das ihn dazu brachte, seine anfänglichen Äußerungen in Frage zu stellen?

Matthias R. besuchte regelmäßig Gina H. in der Untersuchungshaft und erklärte vor Gericht, dass er „offen und ehrlich“ hinter ihr stehe. Doch die Umstände, die zu Fabians Tod führten, sind alles andere als klar. Am 10. Oktober 2025 verschwand der achtjährige Junge aus der Wohnung seiner Mutter, nur um vier Tage später leblos an einem Tümpel aufgefunden zu werden. Die Obduktion ergab, dass er durch mehrere Messerstiche getötet und anschließend verbrannt wurde. Gina H., die damalige Freundin von Matthias R., steht im Verdacht, hinter dieser grausamen Tat zu stecken.

Was Matthias R. in den Tagen nach dem Tod seines Sohnes tat, wirft Fragen auf. Am Tag, als Fabians Leiche gefunden wurde, schickte er eine Sprachnachricht an Ginas Schwester, in der er bemerkte, dass „deine Schwester ganz schön verdächtig ist in dem Fall“. Diese Worte stehen im krassen Gegensatz zu seiner späteren Aussage vor Gericht, in der er Gina H. verteidigte.

Am 5. Mai 2026, während des Prozesses, wurde Matthias R. als Zeuge befragt. Der Richter wollte wissen, ob er und Gina H. wieder ein Paar seien, worauf er ohne Zögern antwortete: „Wir sind wieder ein Paar.“ Diese Aussage sorgte für Aufsehen, besonders angesichts der schweren Vorwürfe gegen sie. Matthias R. besuchte Gina H. regelmäßig und gab ihr zu verstehen, dass er an sie glaube, während die Staatsanwaltschaft sie als mögliche Mörderin betrachtete.

Die Widersprüche in seinen Aussagen sind alarmierend. So erklärte er der Polizei am Tag von Fabians Tod, dass er Gina H. alles zutraue, da sie von Eifersucht getrieben sei. Vor Gericht jedoch konnte er sich nicht mehr an diese Äußerung erinnern und gab an, an diesem Tag angetrunken gewesen zu sein. Diese Diskrepanz hat die Staatsanwaltschaft dazu veranlasst, Ermittlungen gegen ihn wegen möglicher Falschaussage einzuleiten.

Die Frage bleibt: Warum steht Matthias R. hinter der Frau, die er zuvor als verdächtig erachtete? Psychologen sprechen von einer tiefen emotionalen Bindung, die durch Manipulation und Trauma entstehen kann. Es könnte auch sein, dass Matthias R. mehr über die Geschehnisse vor dem 10. Oktober weiß, als er zugibt. Der Prozess hat bereits viele Schichten dieser tragischen Geschichte aufgedeckt, und es bleibt abzuwarten, welche weiteren Geheimnisse ans Licht kommen werden.

Fabians Tod und die damit verbundenen Umstände werfen einen Schatten auf die gesamte Familie. Während der Prozess weiterhin läuft, bleibt die Frage, die viele beschäftigt: Was geschah wirklich in den Tagen vor und nach dem Tod des kleinen Jungen?