Jörg Dahlmann steht erneut vor einer schweren Herausforderung: Der ehemalige Fussball-Kommentator und Star des «Dschungelcamps» kĂ€mpft zum vierten Mal gegen den Krebs. Am 2. Juli wird er sich einer dringenden Operation wegen Leberkrebs unterziehen mĂŒssen, da sich die Krebszellen in alarmierendem Tempo vermehren.

Der 67-JĂ€hrige hat bereits eine bewegte Krankheitsgeschichte hinter sich. 2005 diagnostizierten Ărzte bei ihm Darmkrebs, gefolgt von Haut- und Prostatakrebs. Die Ursache fĂŒr seine wiederkehrenden Erkrankungen ist das genetische Lynch-Syndrom, das das Krebsrisiko erheblich erhöht. In einem Interview mit der «Bild» Ă€uĂerte Dahlmann seine Besorgnis: «Die OP ist dringend, denn die Krebszellen breiten sich schnell aus.»
Die Operation wird an der UniversitĂ€tsklinik Mainz stattfinden, und Dahlmann zeigt sich optimistisch, trotz der Angst, die ihn begleitet. «Ich vertraue den Ărzten. Es hilft, dass wir beide Fans des FC Schalke sind», erklĂ€rte er. Der Plan der Mediziner sieht vor, den befallenen rechten Leberlappen zu entfernen, in der Hoffnung, dass der linke Leberlappen nachwĂ€chst und die Funktionen ĂŒbernimmt.

In dieser schweren Zeit ist Dahlmann nicht allein. Seine LebensgefÀhrtin Claudia Pöhlmann wird ihn ins Krankenhaus begleiten. «Ich bin ihr sehr dankbar. Wenn ich aus der Narkose aufwache, wird sie an meinem Bett sein. Das ist ein Zeichen ihrer Liebe», sagte er erfreut. Das Paar lebt abwechselnd auf Mallorca und in Wiesbaden und ist seit drei Jahren zusammen.
Trotz seiner Zuversicht ist die Diagnose eine immense Belastung fĂŒr den 67-JĂ€hrigen. «Es ist eine Scheissdiagnose, da gibt es nichts zu beschönigen. Das beschĂ€ftigt einen von morgens bis abends», gestand er im «Mallorca Magazin». Er appelliert an andere, regelmĂ€Ăig zur Vorsorge zu gehen, da er selbst GlĂŒck hatte, dass seine Krebserkrankungen frĂŒhzeitig erkannt wurden.

Dahlmann bleibt optimistisch, auch wenn er sich bewusst ist, dass er möglicherweise nicht immer GlĂŒck haben wird. «Irgendwann könnte es auch mal nicht mehr gut ausgehen. Aber ich hoffe sehr, dass ich diesmal noch repariert werden kann.» Wie wird es fĂŒr ihn weitergehen? Die kommenden Tage werden entscheidend sein.



