Klopp droht die Urbig-Klemme

Die Bundestrainer-Frage ist so gut wie beantwortet! Die DFB-Spitze hat sich am Freitag in einem New Yorker Flughafenhotel mit Jürgen Klopp (58) auf einen Vertrag bis 2030 verständigt. BILD berichtete exklusiv von dem Gipfel. Jetzt muss noch eine Freigabe von Klopps Arbeitgeber Red Bull folgen.

Eine andere Frage rund um die Nationalmannschaft ist dagegen weit offen: Wer steht künftig im Tor?

Matthäus: „Nicht die Nummer 1 da, die …“

Anders als seine Vorgänger Nagelsmann und Flick (damals Manuel Neuer) findet Klopp keine Nummer 1 vor. Lothar Matthäus in der Sendung „Lothar legt los“ dazu: „Es ist jetzt nicht die Nummer 1 da, die wir in den letzten 40, 50 Jahren gehabt haben – mit Sepp Maier, mit Oliver Kahn, mit Manuel Neuer.“ Klopp droht sogar eine Urbig-Klemme.

Jonas Urbig (23) war als Trainingstorwart bei der WM 2026 dabei, stand aber nicht im offiziellen Kader

Foto: picture alliance/Pressefoto Ulmer

Jonas Urbig (23) gilt als bester deutscher Torwart der Zukunft und beim FC Bayern als Nachfolger von Neuer (40). Urbig muss sich im Verein jedoch noch mindestens ein Jahr gedulden, bis Neuer den Platz räumt. Kann Klopp einen Keeper beim DFB zur Nummer 1 machen, der im Verein nur die Nummer 2 ist?

Matthäus: „Urbig wird mehr Einsatzzeit bekommen als in der letzten Saison. Ob das Klopp langt, werden wir abwarten.“

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Kandidaten fürs DFB-Tor

Wer sind die Alternativen? Oliver Baumann (36) wäre ein Kandidat bis zur EM 2028, falls er in Hoffenheim weiter auf dem gleichen Niveau hält. Alexander Nübel (29) ist bei seinem neuen Klub Beşiktaş Istanbul erst einmal aus dem Blickfeld gerückt.

Oder Marc-André ter Stegen (34), der nach seinen Verletzungen zu Ajax Amsterdam wechseln will. Allerdings stockt die Leihgabe derzeit wegen steuerlicher Probleme des FC Barcelona. Oder zieht Klopp einen ganz anderen Torhüter aus der Kappe?