Eintracht Frankfurt steht vor einem gewaltigen Umbruch: Zehn weitere Kaderbewegungen in Sicht! Von Torwartwechseln bis hin zu Abwehr-Stars – die Zukunft des Teams steht auf der Kippe. Kann Sportvorstand Markus Krösche das Ruder herumreißen und die Fans mit unerwarteten Transfers überraschen?

Eintracht Frankfurt steht vor einem gewaltigen Umbruch: Zehn weitere Kaderbewegungen in Sicht! Von Torwartwechseln bis hin zu Abwehr-Stars – die Zukunft des Teams steht auf der Kippe. Kann Sportvorstand Markus Krösche das Ruder herumreißen und die Fans mit unerwarteten Transfers überraschen?

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Der XXL-Umbruch bei Eintracht Frankfurt ist noch lange nicht abgeschlossen – und könnte sich in den kommenden Tagen weiter zuspitzen. Nach einer Analyse der aktuellen Kadersituation zeichnet sich ab, dass mindestens zehn weitere Personalentscheidungen anstehen, um den Kader für die neue Saison wettbewerbsfähig zu machen. Sportvorstand Markus Krösche steht vor einer Mammutaufgabe, die weit über die bereits getätigten Transfers hinausgeht.

Besonders brisant: Auf der Torhüterposition könnte es zu einem kompletten Umbruch kommen. Trainer Adi Hütter deutete auf der jüngsten Pressekonferenz an, dass man am Freitag mit Kaa Santos spielen werde – und danach weitersehe. Branchenkenner werten diese Aussage als Indiz dafür, dass sowohl Santos als auch Michael Zetterer den Verein verlassen könnten.

Als Wunschkandidat gilt Noah Atubolu vom SC Freiburg, der dort bereits aussortiert wurde und günstiger zu haben sein dürfte als ursprünglich geplant. Auch Lukas Radetki, Ex-Leverkusener, wird als Option gehandelt, doch Atubolu bleibt der Favorit.

In der Abwehr klafft eine riesige Baustelle. Zwar kehrt Robin Koch zurück und mit Nnamdi Collins hat man ein Talent verpflichtet, doch Collins wird noch Zeit brauchen. Arthur Theate gilt weiterhin als Abgangskandidat.

Die 0:7-Klatsche gegen Bradford hat schonungslos offengelegt, wo die größte Schwachstelle liegt: Es fehlt ein erfahrener Innenverteidiger. Auch auf der linken Abwehrseite besteht dringender Nachholbedarf, nachdem der Abgang von Nefniel Brown eine große Lücke hinterlassen hat. Die Entwicklung von Kuzugi ist vielversprechend, reicht aber nicht aus.

Im Sturm bahnt sich der Abgang von Elwahi an. Er soll per Leihe mit Kaufoption zu Nizza wechseln, wo er bereits in der Rückrunde der Vorsaison spielte. Frankfurt steht dabei unter Druck: Da man mit Elwahi nicht mehr plant, kann man keinen hohen Preis verlangen.

Eine Kaufpflicht wäre ideal, selbst 15 Millionen Euro wären angesichts der Investition von über 20 Millionen ein akzeptables Ergebnis. Danach könnte ein weiterer Stürmer kommen, denn Jonathan Burkardt ist verletzungsanfällig und Bnotalib noch keine Garantie für konstante Torgefahr. Ein Comeback von Ano Calimuendo scheint unwahrscheinlich, aber nicht völlig ausgeschlossen.

Das zentrale Mittelfeld hingegen sieht der Experte als klar verbessert an. Die Verpflichtungen von Rapael Onjedica und Noel Aseko werden als enorm wichtig eingestuft. Sie sollen die Basis für eine stabilere Saison legen.

Dennoch: Bei insgesamt schon vielen Kaderbewegungen sind noch etliche Schritte nötig, um einen homogenen Kader zu formen. Der DFB-Pokal startet in Kürze, und Frankfurt geht als Topfavorit ins Rennen – doch mit dem aktuellen Kader wäre das Risiko hoch.

Im Optimalfall müssten noch Michael Zetter, Kaa Santos, Arthur Theate, Nils Senk, Kunku, Eles Giri, Elahi und Jessek Gangam den Verein verlassen. Im Gegenzug wären zwei neue Torhüter, ein erfahrener Innenverteidiger, ein Linksverteidiger und ein Stürmer nötig. Auf der rechten Abwehrseite könnte Nnamdi Collins nach seiner Rückkehr eine Option sein.

Insgesamt wären das zwölf weitere Kaderbewegungen – eine enorme Herausforderung innerhalb von zwei Wochen.

Ob alle zwölf Schritte gelingen, ist fraglich. Doch mindestens die Hälfte sollte realisiert werden, um die katastrophale Vorsaison zu korrigieren. Markus Krösche, der über Jahre hinweg hervorragende Arbeit geleistet hat, hat durch eigene Entscheidungen einen Scherbenhaufen hinterlassen.

Jetzt muss er zeigen, dass er ihn wieder aufräumen kann. Mit Trainer Adi Hütter, der das Umfeld kennt, und einem noch offenen Transferfenster bleibt die Hoffnung.

Das Monster-Upgrade auf der Torhüterposition mit Atubolu wäre ein entscheidender Schritt. Wenn dazu die Defensive stabilisiert wird, könnte Frankfurt zumindest für diesen Sommer gerüstet sein. Es wird Zeit brauchen, bis alle Zahnräder ineinandergreifen, aber das Ziel sollte sein, in der Tabelle die Plätze sechs oder sieben zu erreichen.

Die Fans dürfen gespannt sein, welche Überraschungen die letzten Transfertage noch bringen.