Die Zahl der Todesfälle durch verstopfte Arterien steigt weltweit dramatisch an, doch ein renommierter Kardiologe hat jetzt einen wissenschaftlich fundierten Plan vorgestellt, der das Blatt wenden könnte. Alle 33 Sekunden stirbt ein Mensch an den Folgen einer verstopften Arterie, oft ohne jede Vorwarnung. Dr.
Klaus Müller, ein anerkannter Experte auf dem Gebiet der Gefäßmedizin, schlägt nun Alarm und präsentiert in einem exklusiven Videobeitrag eine Reihe von Getränken, die nachweislich die Blutgefäße reinigen und sogar bestehende Verkalkungen rückgängig machen können.
Die Gefahr ist allgegenwärtig und betrifft vor allem Menschen über 60 Jahren. In dieser Altersgruppe, so warnt Müller, sei die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich bereits klebrige Plaques in der Blutbahn festgesetzt haben, den Blutdruck in gefährliche Höhen treiben und das Schlaganfallrisiko stündlich erhöhen. Viele Patienten würden die Symptome wie geschwollene Beine, morgendliche Steifheit oder Konzentrationsstörungen fälschlicherweise dem normalen Alterungsprozess zuschreiben, dabei seien dies bereits deutliche Hilferufe des Kreislaufsystems.
Der Schlüssel zur Lösung liegt laut Dr. Müller in sieben einfachen, aber hochwirksamen Getränken, die die Gefäße biologisch reinigen können. Doch Vorsicht sei geboten, denn die meisten Menschen machen bei der Zubereitung einen entscheidenden Fehler, der die Heilwirkung komplett vernichten kann.
Statt die Arterien zu schützen, werde das Blut durch falsche Zubereitung sogar noch klebriger, ohne dass die Betroffenen es merken. Müller vergleicht das Herzkreislaufsystem mit dem Rohrnetz eines alten Hauses, in dem sich über Jahrzehnte Kalk abgelagert hat, was zu brüchigen Arterien und steigendem Druck führt.
Das erste und vielleicht überraschendste Getränk auf Müllers Liste ist der Granatapfelsaft, den er als den einzigen wahren Plaque-Radierer bezeichnet. Während die meisten anderen Lebensmittel lediglich verhindern, dass neue Ablagerungen entstehen, habe der Granatapfel in klinischen Studien etwas erreicht, das lange als unmöglich galt: die Rückbildung bereits bestehender Verkalkungen. Eine im Fachjournal Clinical Nutrition veröffentlichte Studie dokumentierte spektakuläre Ergebnisse.
Patienten mit schweren Verengungen der Halsschlagader wurden über ein Jahr begleitet. In der Kontrollgruppe nahm die Plaque um neun Prozent zu, ein typischer, trauriger Verlauf im Alter. In der Granatapfelgruppe dagegen reduzierte sich die Plaque um 35 Prozent.
Einzelfälle zeigten sogar, dass sich die Verkalkungen bei langfristiger Einnahme über drei Jahre nahezu halbierten.
Diese unglaubliche Wirkung verdankt der Granatapfel den Punicalagin-Antioxidantien, die so stark sind, dass sie die Wirkung von grünem Tee um ein Vielfaches übertreffen. Müller erklärt, dass diese Stoffe den sogenannten reversen Cholesterintransport aktivieren. Man könne sich das wie einen hochleistungsfähigen Staubsauger vorstellen, der festsitzende Fettablagerungen aus der Arterienwand löst und zurück zur Leber transportiert, wo sie dann abgebaut werden.
Allerdings warnt Müller auch vor den Risiken, denn Granatapfelsaft enthält viel Fruchtzucker.
Die sichere Anwendung erfordert daher strikte Disziplin. Müller empfiehlt maximal 50 Milliliter pro Tag, verdünnt mit mindestens 200 Milliliter Wasser, und immer nach einer Mahlzeit, niemals auf nüchternen Magen. Die Ballaststoffe der vorherigen Mahlzeit verlangsamen die Zuckeraufnahme und schützen die Bauchspeicheldrüse, während die Punicalagin-Antioxidantien gezielt an den Arterien arbeiten.
Diabetikern rät er sogar zu einem hochwertigen Granatapfelextrakt in Kapselform, um den Blutzuckerspiegel nicht zu stark zu belasten.
Ein weiteres starkes Getränk ist der Rote-Bete-Saft, den Müller als Stickstoffwunder bezeichnet. Für die Arterien sei Rote Bete wie eine Verjüngungskur per Knopfdruck. Sie ist die weltweit beste Quelle für Nitrate, die der Körper in Stickstoffmonoxid umwandelt, den wichtigsten Signalstoff für die Blutgefäße.
Stickstoffmonoxid sagt den Arterien, sich zu entspannen und zu weiten. Mit zunehmendem Alter produzierten die Gefäße jedoch immer weniger von diesem Gas, sodass ab 60 viele Menschen kaum noch genug davon bilden. Die Folge seien steife, enge Arterien und ein ständig steigender Blutdruck.
Eine Studie der Queen Mary University of London habe eindrucksvoll bewiesen, dass bereits ein Glas Rote-Bete-Saft den Blutdruck innerhalb von drei Stunden um bis zu acht Millimeter Quecksilber senken kann. Auch hier ist die richtige Zubereitung entscheidend, denn Rote Bete enthält viel natürlichen Zucker. Müller rät, niemals mehr als 150 Milliliter auf einmal zu trinken und den Saft mit Wasser zu verdünnen.
Zudem sollte man immer einen Esslöffel Apfelessig hinzufügen, denn die Essigsäure verlangsamt die Zuckeraufnahme und schont die Bauchspeicheldrüse.
Auch Tomatensaft spielt eine zentrale Rolle, und zwar wegen des Lykopins, dem Pigment, das die Tomate rot macht. Eine Studie der Universität Cambridge untersuchte Patienten mit bereits bestehenden Herzerkrankungen und fand heraus, dass sich die Funktion ihrer Blutgefäße nach der Gabe von Lykopin um 53 Prozent verbesserte. Eine Langzeitstudie mit über 1000 Männern zeigte zudem, dass diejenigen mit dem höchsten Lykopinspiegel im Blut ein um 55 Prozent geringeres Schlaganfallrisiko hatten.
Doch auch hier lauert eine Falle, denn Lykopin aus frischen Tomaten kann der Körper kaum aufnehmen. Es muss erhitzt oder konzentriert sein, wie in Tomatensaft oder Tomatenmark. Da Lykopin fettlöslich ist, rät Müller, immer einen Teelöffel Olivenöl in den Tomatensaft zu geben, denn erst das Fett erschließt den Wirkstoff vollständig.
Beim Kauf sollte man zudem auf salzarme Varianten achten, um den Blutdruck nicht zusätzlich zu belasten.
Grüner Tee ist für Müller die mikroskopische Reinigungskolonne des Körpers, doch auch hier gibt es einen entscheidenden Fehler, den fast alle machen. Die Wissenschaft habe eine Gruppe wirksamer Verbindungen identifiziert, die Katechine, insbesondere das starke EGCG. Diese Substanz wirke wie eine hochspezialisierte Reinigungskolonne, die permanent durch die Blutbahnen patrouilliert.
Gefährlich für die Arterien wird LDL-Cholesterin laut Müller erst, wenn es oxidiert, also ranzig wird wie Butter, die zu lange in der Sonne liegt.
EGCG ist einer der stärksten natürlichen Gegenspieler dieser Oxidation. Eine Studie untersuchte Teilnehmer über zwölf Wochen und stellte fest, dass das LDL um durchschnittlich neun Prozent sank, das gefährliche oxidierte LDL sogar um über 20 Prozent. Eine japanische Langzeitstudie mit mehr als 40.
000 Erwachsenen zeigte, dass diejenigen, die täglich fünf oder mehr Tassen grünen Tee tranken, ein um 31 Prozent geringeres Risiko hatten, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben.
Der entscheidende Fehler bei der Zubereitung ist laut Müller das Gießen von kochendem Wasser über die Teeblätter. Dadurch werden die empfindlichen Katechine zerstört. Stattdessen sollte man Wasser mit etwa 75 bis 80 Grad Celsius verwenden und den Tee drei bis fünf Minuten ziehen lassen.
Noch wichtiger ist der Hinweis, grünen Tee niemals mit Kuhmilch zu trinken. Die Milchproteine binden die Katechine und machen sie nahezu wirkungslos. Ein Spritzer frische Zitrone hingegen stabilisiert die Wirkstoffe und verstärkt die Wirkung deutlich.
Als sanfter Blutdruckkiller präsentiert Müller den Hibiskustee. In der Kardiologie werde Hibiskus als natürlicher ACE-Hemmer gefeiert, der fast genau dasselbe tut wie Medikamente wie Ramipril, jedoch ohne die quälenden Nebenwirkungen wie den typischen Reizhusten. Eine Studie der Tufts University habe dies belegt, bei der Teilnehmer sechs Wochen lang täglich drei Tassen Hibiskustee tranken.
Ihr systolischer Blutdruck sank im Schnitt um sieben Millimeter Quecksilber.
In der Kardiologie weiß man, dass eine dauerhafte Senkung um sieben Punkte das Risiko, an einem Schlaganfall oder Herzinfarkt zu sterben, um 20 Prozent reduziert. Die tiefrote Farbe des Tees stammt von Anthocyanen, hochpotenten Entzündungshemmern. Untersuchungen zeigten, dass Hibiskus das Gesamtcholesterin um acht Prozent senken kann, während das gute HDL-Cholesterin um 16 Prozent anstieg.
Für eine therapeutische Wirkung empfiehlt Müller zwei gehäufte Esslöffel getrocknete Blüten pro Tasse, die 15 bis 20 Minuten ziehen müssen, bis der Tee tiefrot wirkt. Wer jedoch bereits Blutdrucksenker einnimmt, sollte zuerst mit seinem Arzt sprechen, da die Kombination den Druck manchmal zu stark senken kann.
Die goldene Milch mit Kurkuma bezeichnet Müller als biologischen Feuerlöscher. Der Wirkstoff Curcumin ist Gegenstand von über 10. 000 wissenschaftlichen Publikationen.
Er verbessert die Funktion des Endothels, der hauchdünnen Zellschicht, die die Blutgefäße von innen auskleidet. Wenn dieses Endothel gesund ist, gleitet das Blut wie auf einer Teflonbeschichtung. Ist es entzündet, wird es rau wie Schleifpapier, was die Ablagerung von Plaque begünstigt.
Eine Studie im Journal Atherosclerosis zeigte, dass das Plaquevolumen in der Halsschlagader sich nach acht Wochen Curcumin-Einnahme um 11 Prozent reduzierte.
Normalerweise wächst Plaque mit jedem Lebensjahr kontinuierlich an. Eine Reduktion um 11 Prozent in nur zwei Monaten entspricht einer biologischen Verjüngung der Gefäße um Jahre. Doch auch hier lauert eine Absorptionsfalle, denn Curcumin allein ist für den Darm fast unmöglich aufzunehmen.
Der Körper scheide 95 Prozent einfach wieder aus. Man braucht zwingend schwarzen Pfeffer, denn das darin enthaltene Piperin erhöht die Aufnahme um 2000 Prozent.
Da Curcumin fettlöslich ist, empfiehlt Müller die Zubereitung einer goldenen Milch aus einer Tasse Hafer- oder Mandelmilch, einem Teelöffel Kurkuma, einer Prise Pfeffer und einem Teelöffel hochwertigem Leinöl. Das Leinöl liefere zusätzlich Omega-3-Fettsäuren, die die Gefäße elastisch halten. Der Sauerkirschsaft ist Müllers Geheimtipp für den Abend.
Viele Menschen über 60 leiden unter erhöhten Harnsäurewerten, oft ohne es zu wissen. Harnsäurekristalle seien wie mikroskopisch kleine Glassplitter, die die zarten Gefäßwände ständig verletzen. Der Körper versuche diese Wunden mit Pflastern aus Cholesterin und Kalk zu heilen.
So entstehe Plaque. Sauerkirschsaft enthält Anthocyane, die die Harnsäurewerte drastisch senken können.
Eine Studie zeigte, dass der CRP-Wert, der wichtigste Entzündungsmarker im Blut, nach vier Wochen Sauerkirschkonsum um 25 Prozent sank. Einen besonderen Bonus sieht Müller darin, dass Sauerkirschen eine der wenigen natürlichen Quellen für Melatonin sind, was vor allem Senioren mit Schlafstörungen hilft. Gestörter Schlaf erhöht den Kortisolspiegel, was wiederum die Arterien schädigt.
Müller empfiehlt, am Abend 100 Milliliter Sauerkirschsaft, gemischt mit stillem Wasser, zu trinken, um Entzündungen in den Gefäßen zu löschen und einen tiefen, regenerativen Schlaf zu fördern, in dem der Körper die Arterienwände repariert.
Abschließend präsentiert Dr. Müller einen 24-Stunden-Plan für gesunde Arterien. Morgens grüner Tee mit Zitrone für den Schutz vor Oxidation, mittags 150 Milliliter Rote-Bete-Saft mit Leinöl vor einem Spaziergang, nachmittags Tomatensaft mit einem Teelöffel Olivenöl, abends goldene Milch oder Sauerkirschsaft für die nächtliche Reparatur.
Als Kur empfiehlt er täglich 50 Milliliter Granatapfelsaft nach dem Essen. Müller betont, dass der Körper ein enormes Regenerationspotenzial besitzt, wenn man ihm die richtigen Signale gebe. Seine Herausforderung an die Zuschauer lautet, nicht mit allem auf einmal zu beginnen, sondern ein Getränk auszuwählen und bereits nach zwei Wochen über die Veränderungen zu berichten.
Er schließt mit dem dringenden Hinweis, dass diese Informationen keine individuelle ärztliche Beratung ersetzen und dass jeder, der Medikamente einnimmt, vor einer grundlegenden Ernährungsumstellung seinen Kardiologen konsultieren sollte.



