Prozesstag 17 im Mordfall Fabian aus Güstrow: Alibis bröckeln – Neue schwere Vorwürfe gegen Gina H.

Am 17. Verhandlungstag im Mordprozess um den achtjährigen Fabian aus Güstrow haben die Alibis der Angeklagten Gina H. weiter an Glaubwürdigkeit verloren. Mehrere Zeugen zeichneten ein erschreckendes Bild der Stiefmutter. Die Beweisaufnahme verdichtet sich zunehmend.

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Nachbarn beschrieben Gina H. als laut schimpfende Frau, die sich mehr um ihre Pferde als um den kleinen Fabian kümmerte. Besonders brisant: Eine Zeugin berichtete von einer Feuerschale, in der sogar Pferdedecken verbrannt wurden. Die Ermittler prüfen, ob diese Feuerschale zur Beseitigung von Spuren verwendet wurde.

Ein Freund der Angeklagten machte eine besonders schwere Aussage: Ihm seien 5.000 Euro geboten worden, um falsch auszusagen. Er habe das Angebot jedoch abgelehnt. Die Staatsanwaltschaft sieht darin einen klaren Versuch der Manipulation.

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Die Verteidigung von Gina H. zweifelt die Erinnerungen der Zeugen an und spricht von möglichen Erinnerungslücken. Dennoch wirken die Aussagen des 17. Prozesstags für die Angeklagte äußerst belastend.

Der aktuelle Stand

Der Prozess nähert sich langsam dem Ende. Noch zwei Verhandlungstage bleiben. Die entscheidende Einlassung der Angeklagten selbst wird mit Spannung erwartet. Bis dahin werden weitere Zeugen gehört.

Der Fall Fabian bleibt ein Drama voller Widersprüche, Manipulation und toxischer Beziehungen. Die Wahrheit über das Schicksal des kleinen Jungen liegt vielleicht tatsächlich im Rauch jener Feuerschale.

Die Öffentlichkeit verfolgt den Prozess mit großer Anteilnahme und hofft auf ein gerechtes Urteil.