Wurde Mert in den Main gestoßen? Ein ungeklärter Fall seit 2016 – True Crime Podcast

Wurde Mert in den Main gestoßen? Ein ungeklärter Fall seit 2016 - True Crime Podcast

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Seit November 2016 fehlt von Mert Ackgötz aus Frankfurt jede Spur. Die junge Leiche des 21-Jährigen wurde im Main gefunden – doch rätselhafte Blutergüsse und fehlende Zeugen werfen schwere Fragen auf: War es ein tragischer Unfall oder ein verdecktes Verbrechen? Der Fall bleibt ungelöst, die Familie hofft auf Antworten.

Mert Ackgötz lebte 2016 in Bad Hersfeld und war ein beliebter junger Mann mit zahlreichen Freunden, sowohl in Hanau, seiner früheren Heimat, als auch in Frankfurt am Main. Am 12. November verließ er spätabends eine Imbissstätte nahe des Frankfurter Hauptbahnhofs, um alleine eine Bar mit türkischer Live-Musik im Stadtteil Höchst zu besuchen.

Die Stimmung in der Bar war gut, Mert traf dort Freunde und schrieb noch mit seiner festen Freundin. Gegen 1:50 Uhr führte er ein letztes Telefonat. Etwa 30 Minuten später verschwand er spurlos in der Nähe der Kranengasse, in der Nähe der Mündung der Nidder in den Main – ein Ort, der bald zum Tatort würde.

Seine Freunde suchten ihn vergeblich in der Bar und draußen. Kein Gruß, keine Antwort auf Nachrichten. Seine besorgte Partnerin meldete ihn wenige Tage später als vermisst. Trotz umfangreicher Suchaktionen und medialer Aufmerksamkeit blieb der Verbleib des jungen Mannes zunächst mysteriös.

Am 10. Dezember 2016 entdeckten Kajakfahrer eine Leiche im Main. Schnell identifizierte die Polizei den Toten als Mert Ackgötz. Er trieb nur wenige hundert Meter von der Kranengasse entfernt. Doch was zunächst wie ein Unfall wirkte, entpuppte sich durch die Obduktion als weitaus verzwickter Fall.

Blutergüsse am linken Auge und Unterschenkel wiesen auf gewaltsame Auseinandersetzungen hin. Die Verletzungen scheinen kurz vor dem Tod entstanden zu sein – typische Signale für eine Schlägerei. Zudem war Mert leicht betrunken und hatte Cannabis im Blut, doch das allein erklärt nicht seine Todesumstände.

Die Mordkommission Frankfurt nahm Ermittlungen auf, konnte jedoch keine Zeugen für einen Streit oder Angriff finden. Kameraaufnahmen bestätigen: Mert verließ die Bar allein, niemand folgte ihm. Der Weg vom Bahnhof Höchst bis zur Kranengasse war kurz, ein Täter könnte sich hier schnell entfernt haben.

Spekulationen über eine Zufallsbegegnung, vielleicht ein Streit um Cannabis oder eine andere Auseinandersetzung bleiben. Ein rassistisches Motiv wurde nicht ausgeschlossen. Doch ohne Hinweise und Zeugen ist die Aufklärung des Falls extrem erschwert – Merts Tod bleibt rätselhaft.

Seine Freunde wurden polizeilich vernommen, fanden aber keinen Grund für einen Konflikt oder gar eine Beteiligung. Die Ermittler konnten keinen Anhaltspunkt für ein Verbrechen finden – zumindest öffentlich. Die Familie lebt seitdem im Schmerz ohne klare Antworten, die Frage nach dem Warum bleibt offen.

Im Jahr 2018 wurde der Fall in der Sendung Aktenzeichen XY ungelöst vorgestellt. Dies führte zu einigen Hinweisen, doch die Ermittlungen stockten weiterhin. Der Vater von Mert setzte sogar eine Belohnung von 6.000 Euro für sachdienliche Hinweise aus. Trotzdem blieb die endgültige Aufklärung aus.

Die Familie musste 2016 um ihren Sohn trauern, der am 14. Dezember auf dem Hanauer Hauptfriedhof beerdigt wurde. Der Fall weist Parallelen zu anderen ungeklärten Todesfällen auf, bei denen junge Menschen in Flüssen gefunden wurden. Doch Merts Verletzungsmuster lassen vermuten, dass mehr dahintersteckt.

Heute, Jahre später, wird immer noch gerätselt: War Mert ein Unfallopfer oder stellte sich sein Tod als kaltblütiges Verbrechen heraus? Die fehlenden Zeugen und Beweise lassen den Fall in der Dunkelheit verschwinden. Angehörige hoffen, dass sich ein Zeuge meldet, der das Schweigen bricht.

Der True Crime Podcast „Crime mit Lia“ widmet sich diesem mysteriösen Fall, um Öffentlichkeit herzustellen und die Erinnerung an Mert lebendig zu halten. Für die Familie ist dies ein Appell an alle, die etwas wissen könnten, sich endlich zu zeigen und die Wahrheit ans Licht zu bringen.

Der Fall Mert Ackgötz bleibt ein erschütterndes Beispiel, wie schnell Leben abrupt enden und eine Gemeinschaft vor Fragen ohne Antworten stellen kann. Die Polizei hofft weiter auf Hinweise, während die Familie im Ungewissen lebt und auf Gerechtigkeit wartet – ein unsägliches Schweigen umgibt den tragischen Tod.

Wer in der Nacht vom 12. November 2016 in der Nähe der Kranengasse oder des Frankfurter Hauptbahnhofs verdächtige Beobachtungen machte, wird dringend gebeten, sich bei den Behörden zu melden. Jede kleinste Information könnte helfen, Licht in das Dunkel dieses unaufgeklärten Falles zu bringen.

Bis heute bleibt der Todesfall von Mert Ackgötz ein ungelöstes Rätsel. War es das Unglück eines nächtlichen Spaziergangs am Wasser oder eine verborgene Gewalttat? Die vielen offenen Fragen zeugen von der Dringlichkeit, die Wahrheit zu finden – und von dem Schmerz einer Familie, die auf Gerechtigkeit hofft.