Manchester City hat bei Superstar Rodri eingeknickt und signalisiert plötzlich Verkaufsbereitschaft. Bei Luis Díaz ist eine klare Entscheidung von Bayern München gefallen – der Kolumbianer bleibt trotz eines XXL-Angebots aus Saudi-Arabien. Bradley Barcola hat einem neuen Verein seine mündliche Zusage gegeben, und FIFA-Präsident Gianni Infantino plant die Privatisierung der Weltmeisterschaft.
Die Fußballwelt steht vor einem epochalen Umbruch.
Die Nachricht schlägt ein wie eine Bombe: Rodri, seit Monaten mit Real Madrid flirtend, darf Manchester City wohl doch verlassen. Nachdem der englische Meister zuvor jede Verhandlung kategorisch abgelehnt hatte, dreht der Scheichclub jetzt bei. Laut der spanischen Zeitung „Marca“ beginnt sich City mit dem Gedanken an einen Abschied des Mittelfeldstrategen anzufreunden.
Die ursprüngliche Forderung von 100 Millionen Euro wurde auf 50 bis 60 Millionen gesenkt. Rodri selbst hat sich längst mit Real Madrid geeinigt, wo er unter dem zurückgekehrten Trainer José Mourinho der Schlüsselspieler werden soll. Florentino Pérez, zuvor skeptisch, gibt grünes Licht.
Der Transfer könnte zum teuersten Mittelfeldwechsel des Sommers werden – aber zu einem überraschend moderaten Preis.
Parallel dazu liefert Bayern München ein klares Machtwort in der Personalie Luis Díaz. Sportvorstand Jan-Christian Dreesen stellte sich im Presseclub am Marienplatz den Fragen der Journalisten. Auf die direkte Nachfrage, ob man einen Verkauf des kolumbianischen Flügelstürmers erwäge, antwortete Dreesen trocken: „Wir wären ja blöd, oder?
Wir haben so eine wunderbare Mannschaft. Ganz ehrlich, lasst uns mal in die Saison starten und ein paar Tore schießen. “ Damit ist die Botschaft unmissverständlich: Bayern denkt nicht im Traum daran, Díaz abzugeben – auch nicht für 130 Millionen Euro oder mehr, wie sie Al-Hilal angeblich bereit ist zu zahlen.
Der Spieler selbst hat den Bossen mitgeteilt, dass er in München bleiben will. Die Entscheidung ist radikal, aber konsequent.
Währenddessen zeichnet sich bei Bradley Barcola eine klare Tendenz ab. Der französische Nationalspieler hat die mündliche Wechselzusage an den FC Liverpool gegeben. Nach einem persönlichen Gespräch mit dem neuen Trainer Andoni Iraola gab der Linksaußen den Daumen für einen Transfer an die Anfield Road.
Paris Saint-Germain verlangt allerdings eine Ablöse zwischen 150 und 170 Millionen Euro – ein Preis, der selbst die Reds ins Schwitzen bringt. Barcola hofft auf eine schnelle Einigung zwischen den Vereinen, doch die Verhandlungen stehen noch ganz am Anfang. Auch der FC Bayern zeigt Interesse, kann aber offenbar auch damit leben, wenn der Franzose sich für Liverpool entscheidet.
Zu teuer, zu riskant.
Doch all diese Transfers verblassen angesichts der Explosion, die der FIFA-Präsident ausgelöst hat. Gianni Infantino plant, die Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen. Ein Unternehmen soll die Rechte am Turnier verwalten, bis zu 30 Prozent der Anteile sollen an eine Investorengruppe um Joshua Kushner gehen – dem Bruder von US-Präsident Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner.
Die FIFA bewertet das Projekt mit 17,5 Milliarden Euro und will durch den Verkauf der Minderheitsbeteiligung mindestens 3,7 Milliarden Euro einnehmen. Infantino hat den Verbänden, die sein Projekt unterstützen, bereits 20 Millionen US-Dollar zugesagt. Das ist ein durchsichtiger Versuch, sich die Wiederwahl 2027 zu sichern.
Die UEFA reagiert mit einer Kampfansage. Sollte Infantino seinen perfiden Plan in die Tat umsetzen, droht der europäische Verband mit einem Boykott. Keine europäische Nation würde dann mehr an der WM teilnehmen.
Die Fans müssen schon seit Jahren viel schlucken: mehr Spiele, Trinkpausen, Halbzeitshows, politische Einflussnahme. Aber eine Privatisierung des wichtigsten Fußballturniers der Welt – das wäre eine rote Linie, die den Sport endgültig entstellen würde.
Zurück zu den anderen News: Italien hat Roberto Mancini als neuen Nationaltrainer zurückgeholt. Der Coach, der die Squadra Azzurra 2020 sensationell zum EM-Titel führte, kehrt nach Jahren des Niedergangs zurück. Italien verpasste die letzten drei Weltmeisterschaften, die Nationalmannschaft steckt in einer tiefen Krise.
Mancini war nicht die erste Wahl – Pep Guardiola und Carlo Ancelotti hatten abgesagt, Andrea Pirlo bekam wegen seiner Kontakte nach Russland eine Abfuhr. Paolo Maldini legte daraufhin sein Amt als technischer Direktor nieder, als Favorit auf die Nachfolge gilt Claudio Ranieri.
Bei den Vereinen gibt es weitere Entscheidungen: Josko Gvardiol verlängert bei Manchester City bis 2031, Interessenten wie Real Madrid, Bayern und Barcelona sind für Jahre aus dem Rennen. Niklas Dorsch wechselt vom FC Heidenheim zum FC Toronto in die MLS – Ablöse 3,8 Millionen Euro. Luis Openda verlässt Juventus Turin und geht auf Leihbasis zu Olympique Lyon, ohne Kaufoption.
Der Klub aus Saudi-Arabien lockte Robert Lewandowski Anfang des Jahres mit einem Angebot von 100 Millionen Euro pro Saison, doch der Pole lehnte ab, weil er für Barcelona spielen wollte. Jetzt hat er Barcelona verlassen und wechselt zu Chicago Fire in die USA. Der Grund: Sportdirektor Deco und Trainer Hansi Flick konnten ihm keinen Stammplatz garantieren.
Manuel Neuer wird eine weitere Saison für den FC Bayern spielen, dann ist Schluss. Der 40-Jährige sagte: „Es sieht schon stark danach aus, dass ich aufhöre. “ In der kommenden Saison soll er sich häufiger mit Jonas Obitz abwechseln.
Neuer: „Ich hätte vielleicht in 85 Prozent der Fälle aufgehört, aber in dieser Mannschaft mit dem Stab und Trainerteam macht es einfach Spaß. “ RB Leipzig sichert sich die Zusagen von Fisnik Asllani und Nadim Amiri – beide sollen kommen, aber erst müssen Spieler wie Konrad Harder, Romulo oder Eljif Elmas abgegeben werden.
Bei Michael Olise vertritt Dreesen die gleiche Meinung wie bei Díaz: Kein Verkauf, trotz Liebäugelns mit Real Madrid. „Ich habe keinen einzigen gehört, der gesagt hat, bei 200 Millionen müsst ihr ihn verkaufen“, so der CEO. Das dürfte die Bayern-Fans beruhigen.
Im Gegensatz dazu ist Manchester City bei Rodri eingeknickt – und die Konsequenzen könnten weitreichend sein. Der Mittelfeldstratege soll unter Mourinho der Königstransfer werden, sobald Jan Diomande verpflichtet ist. Die Madrider Presse träumt von einer Ablöse von 50 bis 60 Millionen – ob das realistisch ist, wird sich zeigen.
Doch nichts ist so explosiv wie die FIFA-Nachricht. Infantino will die WM privatisieren, die UEFA droht mit Boykott. Die Frage brennt unter den Nägeln: Wenn der Plan wirklich umgesetzt wird, würden die Fans noch einschalten?
Die rote Linie ist für viele längst überschritten. Die Fußballwelt steht an einem Scheideweg. Bleiben Sie dran.



