Männer klettern für Fotos auf toten Buckelwal Timmy

Der Tod des Buckelwals „Timmy“ bewegt derzeit viele Menschen in Deutschland und Dänemark. Zahlreiche Tierfreunde zeigen sich betroffen über das Schicksal des gewaltigen Meeressäugers, dessen Kadaver seit Tagen vor der dänischen Küste treibt. Doch während viele trauern, sorgt das Verhalten einiger Schaulustiger inzwischen für Entsetzen.

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Am Sonntag schwammen zwei Männer zu dem etwa 75 Meter vor dem Strand treibenden toten Buckelwal, offenbar um Erinnerungsfotos aufzunehmen. Besonders schockierend: Für ihre Bilder kletterten die beiden sogar auf den Kadaver des Tieres. Videos und Fotos des Vorfalls verbreiteten sich rasch in sozialen Netzwerken und lösten heftige Kritik aus.

Behörden und Experten reagierten mit deutlichen Warnungen. Sie weisen darauf hin, dass von verendeten Walen erhebliche Gefahren ausgehen können. Neben möglichen Krankheitserregern besteht vor allem das Risiko einer gefährlichen Gasbildung im Inneren des Kadavers. Durch die Zersetzung entstehen Gase, die im schlimmsten Fall dazu führen können, dass der Körper des Tieres plötzlich aufplatzt. Zudem kann der Kontakt mit dem Kadaver gesundheitliche Risiken für Menschen mit sich bringen.

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Viele Beobachter zeigen sich fassungslos über das Verhalten der Schaulustigen. In sozialen Medien sprechen Nutzer von „respektlosem Verhalten“ und kritisieren den mangelnden Umgang mit dem toten Tier. Für zahlreiche Menschen ist der Buckelwal nicht nur eine Touristenattraktion, sondern ein beeindruckendes Lebewesen, das auch nach seinem Tod mit Würde behandelt werden sollte.

Die Behörden appellieren deshalb erneut an Besucher, ausreichend Abstand zu halten und die Absperrungen sowie Sicherheitswarnungen ernst zu nehmen. Der tote Buckelwal soll in den kommenden Tagen untersucht und anschließend fachgerecht entfernt werden.